Mordkommission ermittelt nach Vorfall auf der A1 bei Ascheberg

Autobahn 1

Auf der A1 hat ein Unbekannter am Donnerstag einen faustgroßen Gegenstand von einer Brücke geworfen und dabei ein Fahrzeug getroffen. Die Insassen blieben unverletzt. Dennoch ermittelt nun die Mordkommission.

Ascheberg

, 06.03.2020, 12:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nach einem Vorfall auf der A1 bei Ascheberg ermittelt nun die Mordkommission.

Nach einem Vorfall auf der A1 bei Ascheberg ermittelt nun die Mordkommission. © Sylvia vom Hofe (A)

Nach einem Vorfall auf Autobahn 1 bei Ascheberg am Donnerstagnachmittag, 5. März, 17.20 Uhr, ist aktuell eine Mordkommission im Einsatz. Das haben die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Coesfeld und die Polizei Münster in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt gegeben.

Demnach war ein 26-Jähriger aus Bockhorn am Donnerstag mit seinem Renault in Richtung Dortmund unterwegs. In dem Wagen saßen auch seine beiden Kinder im Alter von ein und drei Jahren. Als das Auto die Brücke, die den Rinkeroder Weg/Kreisstraße 40 über die Schnellstraße führt, passierte, schleuderte ein unbekannter Täter einen etwa faustgroßen Gegenstand auf die Autobahn. Der Wagen wurde am Dach getroffen, das Panoramadach zersplitterte vollständig.

Erste Zeugenaussagen liegen bereits vor

„Nur durch Glück wurden die Insassen nicht verletzt oder gar getötet, wir ermitteln wegen versuchten Mordes“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. „Nach ersten Zeugenaussagen soll der unbekannte Gegenstand von einem Mann geworfen worden sein, der längere Haare hat und von der Brücke mit einem blauen Fahrrad geflüchtet ist“, erklärte der Leiter der Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll: „Wir sind nun auf der Suche nach weiteren Zeugen, die Angaben zu dem Täter machen können“.

In die Fahndungsmaßnahmen am Donnerstagabend war auch ein Polizeihubschrauber eingebunden.

Hinweise zu dem unbekannten Täter nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0251 2750 entgegen.

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