Ordnungsamt: Stohldreier-Nachfolge wird es in diesem Jahr nicht mehr geben

hzOrdnungsamt Ascheberg

Eigentlich sollte die Ausschreibung für Thomas Stohldreiers Stelle als Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales längst ausgeschrieben sein. Doch bisher ist das nicht passiert. Wir haben nachgehört.

Ascheberg, Herbern, Davensberg

, 11.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Thomas Stohldreier ist seit Anfang des Monats der neue Bürgermeister der Gemeinde Ascheberg. Damit ist seine bisherige Stelle als Fachbereichsleiter für Ordnung und Soziales aktuell vakant. Und einen Nachfolger wird es in diesem Jahr offenbar auch nicht mehr geben. Das teilte Helmut Sunderhaus, Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung, auf Anfrage mit.

Ende September hatte Thomas Stohldreier erklärt, die Gemeinde arbeite an der entsprechenden Stellenausschreibung. „Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen soweit sind, dass die Ausschreibung dann raus ist“, erklärte Stohldreier. Das wäre Mitte Oktober gewesen. Doch die Vorbereitung der Stellenausschreibung ist immer noch nicht ausgeschrieben. Warum?

Sunderhaus: „Es soll sich etwas verändern im Haus“

„Wir sind im Moment dabei, die Ausschreibung zu erstellen, weil wir noch gucken mussten, wie wir das formulieren“, erklärt Helmut Sunderhaus auf Nachfrage. Denn die künftige Stelle werde nicht 1:1 der von Thomas Stohldreier entsprechen. „Wir werden an den Grundzügen etwas verändern. Da sind wir im Moment in der Abstimmung. Es soll sich etwas verändern im Haus.“

Schon Ende September hatte Thomas Stohldreier erklärt, dass für ihn die Bereiche Bildung, Kita und Schule in einen Fachbereich gehören. Aktuell umfasst der Fachbereich 1 aber die Allgemeine Verwaltung, Wirtschaft, Schulen und Digitalisierung, der Fachbereich 2 Jobcenter, Sozialamt und unter anderem Kitas. „Das möchte ich in einem Fachbereich haben“, so der scheidende Fachbereichsleiter. „Ich wünsche mir jemanden, der mit Ideen und Impulsen kommt und die Sache mit uns zusammen mit viel Lust und Elan angeht“, sagte Stohldreier Ende September über seinen künftigen Nachfolger.

Sunderhaus‘ Wunsch: Eine Nachbesetzung bis zum 1. März 2021

Ob dies auch die entsprechende Änderung ist, die sich nun auf die verzögerte Ausschreibung auswirkt, ist allerdings unklar. „Wir könnten die Ausschreibung so rausgeben, dass sich das Aufgabengebiet noch verändert, aber wir wollen lieber reinschreiben, was dann wirklich gemacht werden soll“, so Sunderhaus. Er geht davon aus, dass die Stelle in etwa zwei Wochen ausgeschrieben wird. Dann haben Bewerber 4 Wochen Zeit, sich zu bewerben.

„Danach findet eine interne Auswahl der Leute statt“, so Sunderhaus. Dann gehe es an die Abstimmung der Vorstellungstermine. „Und dann sind wir auch schon in der Weihnachtszeit“, so Sunderhaus. Dabei sei natürlich auch immer zu bedenken, dass sich die Bewerber aktuell noch in Arbeitsverhältnissen mit entsprechenden Kündigungfristen befänden. „Zum 1. März 2021 wäre es super, wenn wir da jemanden bekommen könnten“, so Sunderhaus‘ Wunsch.

Dass Thomas Stohldreiers Stelle aktuell nicht besetzt ist, sei laut Sunderhaus kein Problem: Die Aufgaben seien in den Fachbereichen erst einmal auf die übrigen Mitarbeiter verteilt worden. „Das machen wir im Moment alle etwas mit.“

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