Radweg an der K39 kostet Gemeinde Ascheberg mehr Geld als gedacht

Radweg in Ascheberg

Die Gemeinde Ascheberg muss für den Ausbau des Radwegs an der Kreisstraße 39 von Davensberg bis Amelsbüren einen höheren Eigenanteil zahlen als zunächst angenommen. Die Arbeiten haben derweil begonnen.

Ascheberg

, 24.08.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein drei Meter breite Radweg wird von Davensberg nach Münster-Amelsbüren entstehen. Der Ausbau des Radweges wird nun teurer als gedacht.

Ein drei Meter breite Radweg wird von Davensberg nach Münster-Amelsbüren entstehen. Der Ausbau des Radweges wird nun teurer als gedacht. © picture alliance/dpa

Der geplante drei Meter breite Ausbau des Radweges an der K39 von Davensberg nach Münster-Amelsbüren wird teurer als gedacht. Die Gemeinde Ascheberg muss einen höheren Eigenanteil für den Radweg, der nach Velorouten-Standard gebaut werden soll, leisten.

Zu dem zunächst mit 580.500 Euro veranschlagten Eigenanteil kommen zusätzliche Mehrkosten von 140.000 Euro hinzu. Und das hat zwei Gründe: Zum einen haben sich die Preise im Bauwesen generell erhöht. Zum anderen sind zusätzliche Kosten entstanden, weil die Gemeinde ein Grundstück am dritten Bauabschnitt zwischen Daverthauptweg und der neuen Brücke an der Autobahn 1 nicht erwerben konnte. So muss die Trasse neu geplant und ausgerichtet werden, heißt es seitens der Gemeindeverwaltung.

Zusätzliche Kosten für Radweg zugestimmt

Insgesamt schlägt die Baumaßnahme also mit nunmehr insgesamt 720.500 Euro im Haushalt der Gemeinde zu Buche. Die Mitglieder des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses der Gemeinde votierten in ihrer jüngsten Sitzung am Donnerstag, 20. August, einstimmig für die Übernahme der zusätzlichen Kosten gegenüber dem Kreis Coesfeld als Straßenbaulastträger.

Positiv sei zu bewerten, dass die Bauarbeiten für den Ausbau des Radweges anders als in anderen Gemeinden schon begonnen haben, erklärte Klaus van Roje, Fachbereichsleiter Bauen und Wohnen der Gemeindeverwaltung Ascheberg.

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