Schmierereien in St. Benedikt Herbern: Täter noch nicht gefunden

Sachbeschädigung

Schimpfwörter und Schmierereien sorgten Anfang November in der Kirche St. Benedikt für Ärger. Zwei Monate später sind die Täter noch nicht gefunden. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Herbern

, 05.01.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schmierereien in St. Benedikt Herbern: Täter noch nicht gefunden

In der Kirche St. Benedikt in Herbern wurden Anfang November Wände, Bänke und ein Schaukasten beschmiert. Die Suche nach den Tätern blieb bislang erfolglos. © Claudia Hurek (A)

Mit silberner Schrift hatten Unbekannte Wände, eine Gebetsbank und einen Schaukasten in der Kirche St. Benedikt in Herbern Anfang November beschmiert. Zu sehen waren dort auch Schimpfwörter - und ein weiblicher Vorname. Ein Ansatzpunkt für die Ermittlungen, denn es war ein Name, der zwar nicht ganz ungewöhnlich ist, „aber wohl auch nicht 500 Mal in Herbern vorkommt“, wie Britta Venker, Pressesprecherin der Polizeibehörde des Kreises Coesfeld, seinerzeit erklärte.

Doch die Hoffnung, den oder die Täter auf diese Weise zu überführen, blieb unerfüllt. Zwei Monate nach der Tat gibt es keinen Hinweis darauf, wer hinter der Sachbeschädigung steckt, wie Rolf Werenbeck-Ueding, Pressesprecherin der Polizeibehörde des Kreises Coesfeld, erklärt. Die Ermittlungen hat nun die Staatsanwaltschaft Münster aufgenommen.

Fast alle Schmierereien beseitigt

Die Polizei geht davon aus, dass es sich um einen dummen Jugendstreich handelt. Die Kirche an der Bergstraße wurde am Freitag, 2. November 2018, zwischen 11 und 17 Uhr beschmiert. Auch eine CD-Fernbedienung rissen die Täter aus der Haltung und warfen sie in den Weihwasserkessel.

Mittlerweile sind nahezu alle Schmierereien beseitigt. Die Wände wurden zwischen Weihnachten und Neujahr gestrichen. Den Schaukasten konnte Küster Uwe-Reiner Bochmann gleich Anfang November säubern. Einzig auf der Gebetsbank, die mit einem Stoff überzogen ist, sind noch Rückstände der silbernen Schrift zu sehen.

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Schimpfwörter wurden an die Wände des Gotteshauses geschmiert. © Claudia Hurek (A)

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