Sicherheit im Umgang mit dem Säugling

Hebammenhilfe

ASCHEBERG Das Projekt "Hebammen im Familieneinsatz" in Ascheberg und Senden wird fortgesetzt. Dies hat der Kreistag Coesfeld entschieden.

07.07.2009, 16:21 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sicherheit im Umgang mit dem Säugling

Anne Dabbelt (l.) und Dr. Bert Risthaus waren bei Hebamme Inka Mülstegen zu Gast.

Anlass genug für Kreistagsabgeordnete Anne Dabbelt (CDU) und Bürgermeisterkandidat Dr. Bert Risthaus, sich bei Inka Mülstegen, eine der vier beteiligten Hebammen, über ihre Erfahrungen zu informieren.

"Der Familieneinsatz der Hebamme soll Schwangeren und jungen Familien, die unter außergewöhnlichen Belastungen stehen, Unterstützung und Sicherheit im Umgang mit einem Säugling oder Kleinkind geben", erläutert Mülstegen das Ziel des Projekts. Das freiwillige Hilfsangebot richte sich beispielsweise an minderjährige Schwangere oder sozial isolierte Familien und enthalte eine passgenaue Hilfestellung und Beratung in gesundheitlichen und psychosozialen Fragen.Familien suchen Rat

Hinweise auf hilfsbedürftige Familien erhalte die Hebamme von Krankenhäusern oder Schwangerschafts-Beratungsstellen, erläutert Mülstegen, "aber zunehmend melden sich Rat suchende Familien auch selbst".

Bei der Kontaktaufnahme spielt auch die gute Vernetzung des Angebots mit den Familienzentren in Ascheberg eine wichtige Rolle. Dort bietet Mülstegen jeden Montag eine so genannte Wiegestunde an. WiegestundeDies ist eine Sprechstunde, in der nicht nur das Gewicht und andere medizinische Fragen zum Säugling oder zur Elternschaft beantwortet werden, sondern auch Probleme im gesamten Lebensumfeld der jungen Familien besprochen werden können "Außerdem gebe ich Hinweise auf weitere Fachberatungsstellen oder vermittle einen Erfahrungsaustausch der Familien untereinander", berichtet Inka Mülstegen.

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