Unnas Stadtarchivar Frank Ahland und Guillaume Destrac (r.) haben rund 300 Akten aus dem Zweiten Weltkrieg untersucht, die Dokumente zu vorwiegend gefallenen Soldaten aus dem Raum Unna beinhalten. © Greis
Holzwickeder Soldaten

Akten im Unnaer Stadtarchiv zeigen die „lokalen Gesichter des Krieges“

Mehr als acht Jahrzehnte liegt der Beginn des Zweiten Weltkrieges zurück und Zeitzeugen werden weniger. Im Stadtarchiv Unna offenbaren sich durch die Arbeit eines Franzosen die Holzwickeder Gesichter des Krieges.

Voller Vorfreude zogen sie in den Krieg. Nur um Wochen später in die Heimat zu schreiben, dass sich die Realität an der Front so ganz anders darstellt, als in der Propaganda des nationalsozialistischen Regimes dargestellt. Falls die vornehmlich jungen Männer aus Holzwickede, Opherdicke und Hengsen überhaupt Gelegenheit bekamen, entsprechende Feldpost zu verfassen.

Jede Akte ein einzelnes Schicksal

Eine ganze Generation junger Männer geopfert

Das nicht Geschriebene regt zum Nachdenken an

Erkenntnisse aus Akten-Analyse für eine wissenschaftliche Arbeit

Über den Autor
Redakteur
Jahrgang 1985, aufgewachsen auf dem Land in Thüringen. Fürs Studium 2007 nach Dortmund gekommen. Schreibt über alles, was in Holzwickede passiert. 17.000 Einwohner mit Dorfcharakter – wie in der alten Heimat. Nicht ganz: Dort würden 17.000 Einwohner locker zur Kreisstadt reichen. Willkommen im Ruhrgebiet.
Zur Autorenseite

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.