Beispiel für ein Baudenkmal, das zu verfallen droht, gelegen an der Afferder Straße: Kamen plant eine Bestandsaufnahme alter und vielleicht erhaltenswerter Häuser, unabhängig davon, ob sie bereits denkmalgeschützt sind.
Beispiel für ein Baudenkmal, das zu verfallen droht, gelegen an der Afferder Straße: Kamen plant eine Bestandsaufnahme alter und vielleicht erhaltenswerter Häuser, unabhängig davon, ob sie bereits denkmalgeschützt sind. © Marcel Drawe
Wohnen im Baudenkmal

Alte Häuser bewahren: Kamener Altstadtretter erzielen Teilerfolg

Wer ein sehr altes Haus besitzt, weckt künftig das Interesse von Denkmalschützern. Kamen plant eine Bestandsaufnahme der historischen Bausubstanz. Heimatpfleger sehen das als Teilerfolg.

Eine Bürgerinitiative zur Rettung der historischen Substanz der Kamener Altstadt hat einen Teilerfolg errungen. Die Untere Denkmalbehörde im Rathaus will zusammen mit Experten einen sogenannten Denkmalpflegeplan aufstellen. Die Stadtmitarbeiter und externe Planer werden unter anderem ermitteln, welche Baudenkmäler es in Kamen gibt, welche erhaltenswerte Bausubstanz existiert und wie sie gepflegt und genutzt werden kann.

Baudenkmäler in Kamen

Denkmalpflegeplan ist öffentliche Sache

Über den Autor
Redaktionsleiter
Jahrgang 1973, aufgewachsen im Sauerland, wohnt in Holzwickede. Als Redakteur seit 2010 rund ums Kamener Kreuz unterwegs, seit 2001 beim Hellweger Anzeiger. Ab 1994 Journalistik- und Politik-Studium in Dortmund mit Auslandsstation in Tours/Frankreich und Volontariat bei den Ruhr Nachrichten in Dortmund, Lünen, Selm und Witten. Recherchiert gern investigativ, zum Beispiel beim Thema Schrottimmobilien. Lieblingssatz: Der beste Schutz für die liberale Demokratie ist die Pressefreiheit.
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