Feinster Sand, gewonnen aus Muttererde, die von Baustellen zur Deponie in Heeren-Werve gebracht wurde. Die Erde wird so lange sortiert, geschüttelt und gerüttelt, bis Sand in einer Kornstärke von bis zu zwei Millimetern übrig bleibt. Das Sandwerk ist auf der Suche nach kommunalen Partnerschaften.
Feinster Sand, gewonnen aus Muttererde, die von Baustellen zur Deponie in Heeren-Werve gebracht wurde. Die Erde wird so lange sortiert, geschüttelt und gerüttelt, bis Sand in einer Kornstärke von bis zu zwei Millimetern übrig bleibt. © Marcel Drawe
Wirtschaft im Kreis Unna

Auf Sand gebaut? Preisgekröntes Sandwerk buhlt um mehr Akzeptanz in der Baubranche

Bester Sand aus recyclten Böden, aber bisher wenig Interesse: Selm könnte nun erster Kooperationspartner des Kamener Sandwerks werden. Auch die GSW und die Stadtwerke Unna und Lünen zeigen Interesse.

Die GWA hat auf Sand gebaut. Das Sandwerk auf der Mülldeponie in Heeren-Werve produziert Tonne für Tonne reinen Sand, der auf Baustellen Anwendung finden soll. Das tut er auch, aber nicht so stark, wie eigentlich geplant. In der Baubranche muss offenbar noch Überzeugungsarbeit geleistet werden.

Recycling-Sand für den Rohrleitungsbau

Das Sandwerk in Kamen

Deponie-Erde wird zu feinstem Sand geschüttelt

Preisgekrönt: Weil aus Dreck sozusagen Gold gemacht wird

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Redakteur
Jahrgang 1968, aufgewachsen in mehreren Heimaten in der Spannbreite zwischen Nettelkamp (290 Einwohner) und Berlin (3,5 Mio. Einwohner). Mit 15 Jahren erste Texte für den Lokalsport, noch vor dem Führerschein-Alter ab 1985 als freier Mitarbeiter radelnd unterwegs für Holzwickede, Fröndenberg und Unna. Ab 1990 Volontariat, dann Redakteur der Mantelredaktion und nebenbei Studium der Journalistik in Dortmund. Seit 2001 in Kamen. Immer im Such- und Erzählmodus für spannende Geschichten.
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