Das Hellmig-Krankenhaus in Kamen.
Das Hellmig-Krankenhaus in Kamen. © Archiv/Stefan Milk
Hellmig-Krankenhaus

Vorwurf des tödlichen Behandlungsfehlers: Endlich herrscht Klarheit

Eine Frau aus Werne hat Ärzten und Pflegern am Hellmig-Krankenhaus die Schuld am Tod ihres Partners gegeben. Nach langem Warten wird jetzt der Inhalt eines rechtsmedizinischen Gutachtens bekannt.

Über ein Jahr lang standen schwerwiegende Vorwürfe gegen Ärzte und Pfleger am Hellmig-Krankenhaus Kamen im Raum. „Bei ordnungsgemäßer ärztlicher Behandlung wäre mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der konkrete Todeszeitpunkt überlebt worden“, hatte der Rechtsanwalt Mirko Koch aus Unna behauptet, der eine Frau aus Werne vertrat. Ihr Lebensgefährte war am 5. Januar 2020 mit einer Oberschenkelfraktur ins Hellmig-Krankenhaus eingeliefert worden und wenige Tage später im Alter von 85 Jahren verstorben.

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Redaktionsleiter
Jahrgang 1982. Aufgewachsen im Münsterland. Nach dem Politik-Studium in Münster über Dortmund ins schöne Holzwickede. Verheiratet, Familienvater. Seit über 20 Jahren Journalist, seit über zehn Jahren beim Hellweger. Mag das Ruhrgebiet, Currywurst und gut gemachte Nachrichten – digital und gedruckt.
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