Airflugsportclub weiht drei neue Flugzeuge ein

Maschinen wurden getauft

Sichtlich berührt öffnete Anja Buchholz, Lebensgefährtin des Clubinitiators Christian Lekscha, am Samstag auf dem Flugplatz Schwarze Heide die Sektflasche und taufte das neue Charterflugzeug, dem sie für seine zukünftigen Flüge vor allem gute Piloten und sichere Abflüge und Landungen wünschte. Das getaufte Flugzeug ist eine von drei Neuanschaffungen des Airflugsportclubs.

HÜNXE

von Lioba Vienenkötter

, 17.04.2016, 16:01 Uhr / Lesedauer: 1 min
Anja Buchholz taufte den neuen Speed Cruiser mit Champagner und guten Wünschen für seine Zukunft.

Anja Buchholz taufte den neuen Speed Cruiser mit Champagner und guten Wünschen für seine Zukunft.

Das Flugzeug des Modells BOT SC07 soll in Zukunft als Charter dienen, den sich die Mitglieder des Airflugsportclubs für Kurztrips ausleihen können. Nach der Taufe und einer kurzen Ansprache des Clubgründers Christian Lekscha konnten die Besucher die Flugzeuge des Airflugsportclubs betrachten und sich über den Flugsport informieren. Musikalisch untermalt wurde das Fest von der Musikgruppe McBrichtPipesand Drums, die beispielsweise mit einer schottischen Adaption des „Steigerlieds“ trumpften.

Flugsport für wenig Geld

Der Club bietet auch eine Sportpilotenausbildung an und will mit erschwinglichen Kosten den Flugsport für jedermann öffnen. Besonders die Ultra Light Maschinen des Clubs helfen maßgeblich bei der Kostensenkung, da sie alles ermöglichen, was auch andere Flugzeuge können, dabei allerdings relativ kostengünstig seien, wie Geschäftsführer André Hümpel erklärt:

„Uns interessiert nicht, wer oder was man ist. Nur das gemeinsame Interesse am Fliegen zählt“, ergänzt der Initiator des Clubs Christian Lekscha und verweist anschließend auf die lockere, familiäre Stimmung der Gemeinschaft, die von den Mitgliedern oftmals liebevoll als „betreutes Fliegen“ bezeichnet werde.

Steigende Mitgliederzahlen

Der Club, der 2013 gegründet wurde, hat zurzeit 45 Mitglieder, wobei sich deren Anzahl jährlich verdoppele, so Leschka. „Der Club lebt durch seine Clubmitglieder“, sagt der Clubgründer, für den das Fliegen längst zu einer Lebenseinstellung geworden ist. Außerdem betont er, dass der Flugsport schon seit Langem kein reiner Männersport mehr: Der Airflugsportclub unterrichte zur Zeit auch sieben Schülerinnen.

Nach der gelungenen Flugzeugtaufe und dem anschließenden Fest mit Sonne und zahlreichen Besuchern können die neuen Flugzeuge nun bald frisch getauft ihren ersten Flug antreten.   

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt