Bananenkisten voller Süßigkeiten

GRAFENWALD "Das kommt nicht mit", erklärt Ulla Eulering und legt das Paket mit den Weingummis zur Seite. Sie und sieben weitere Helfer vom Lebenszeichen Tschernobyl sortieren kiloweise Süßigkeiten von den Sternsingern.

von Von Yvonne Dziabel

, 07.01.2008, 13:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bananenkisten voller Süßigkeiten

Die Helfer der Paket-Aktion müssen alle Haltbarkeitsdaten überprüfen.

"Wir kontrollieren das Haltbarkeitsdatum", erklärt Klaus Frank. "Alle Pakete, die noch mindestens bis April 2008 zu verbrauchen sind, kommen mit nach Tschernobyl."

Die Tradition, dass die Sternsinger ihre Süßigkeiten spenden, gibt es schon seit über zehn Jahren. "Es hat mal damit angefangen, dass die Kinder an der Krippe in St. Johannes ihr altes Spielzeug abliefern konnten, dass sie  nach ihren Geschenken zu Weihnachten aussortiert hatten", erinnert sich Frank zurück. Das wurde damals an die Kindergärten in den betroffenen Gebieten in Tschernobyl gebracht. "Irgendwann hat sich das Kloster gemeldet und wusste nicht wohin mit den ganzen Süßigkeiten und so fing diese Aktion eigentlich an", so Frank weiter. In der Zwischenzeit haben die Helfer alle Hände voll zu tun und auch Außenstehende setzen sich für die Aktion ein.

Grundschule hilft mit

"Wir haben von der Grundschule Grafenwald insgesamt 15 Bananenkisten voll Süßigkeiten bekommen", so Frank. Hinzu kommen noch 60 Kisten Spielzeug und 25 fertig gepackte Kisten aus Kirchhellen. "Wie viel wir hier in Grafenwald zusammen bekommen haben, wissen wir noch gar nicht." Am 15. Januar wird dann der LKW damit gepackt und zwei Tage später geht es auf große Fahrt. "Die Menschen freuen sich immer richtig, wenn wir mit den Kisten da ankommen.

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