Beachvolleyball-Turnier sorgt für Copacabana-Gefühl in Kirchhellen

Erstmals auf dem Johann-Breuker-Platz

KIRCHHELLEN Sonnenschein, weißer Sand und knappe Sport-Bekleidung: Die Reize des Beachvolleyball sind mittlerweile auch in Kirchhellen zu finden. Auf dem Johann-Breuker-Platz trafen "Sandhüpfer" auf "Tiefflieger" - und alle Beteiligten hatten ihren Spaß. So eine Entwicklung hatten selbst die Ideengeber des Turniers nicht vorgesehen.

von Von Konstantin Jacob

, 06.07.2009, 14:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beachvolleyball-Turnier sorgt für Copacabana-Gefühl in Kirchhellen

Zum ersten Mal hatte das Beachvolleyball-Turnier seinen Platz in der Ortsmitte. Etliche Aktive und Zuschauer sorgten für einen stimmungsvollen Nachmittag

Für optimale Platzverhältnisse, stiftete Ralf „Pommes“ Schulte-Zweckel den notwendigen Sand, der von zwei Vierzigtonnern herbei transportiert wurde. Den Gewinnern überreichte Holger Althoff von der Stadtsparkasse Kirchhellen den Siegerpokal. Für die Planung und Durchführung des Turniers stellte sich ein Team des Atlantis-Bads aus Dorsten zur Verfügung. Initiator und Veranstalter Maik Kuschel sieht den Umzug vom Festplatz des Brauhauses zum Johann-Breuker-Platz, als Chance das jährliche Beachvolleyball-Turnier verstärkt in die Wahrnehmung der Kirchhellener zu bringen: „Durch den Umzug in die Ortsmitte, bietet sich für uns die Chance, das Beachvolleyballturnier noch stärker in Kirchhellen zu etablieren.“ In diesem Jahr nahmen 16 Teams teil. Ein Team bestand aus mindestens zwei, maximal aus vier Spielern. Teilnehmen konnte jeder, der die physischen Voraussetzungen besaß, sich bei bestem Wetter durch die sandige Spielfläche zu kämpfen. Doch nicht nur die aktiven Sportler kamen voll auf ihre Kosten. Vereinzelt pausierten Familien, die sich nach ihrer Einkaufstour bei einem leckeren Eis das sandige Vergnügen nicht entgehen lassen wollten. In einem spannenden Finale setzten sich letztendlich die „Sandhoppers“, in zwei Sätzen gegen die „Tiefflieger“ durch.

„Insgesamt war es für uns eine geniale Veranstaltung. Alle 16 Teams, die gemeldet waren, sind auch angetreten. Wenn man bedenkt, dass dieses Event aus einer Bierlaune heraus entstand und sich mittlerweile zu so einem Renner entwickelt hat, dann bin ich mehr als zufrieden“, sagte t Maik Kuschel. Für das nächste Jahr wünscht sich der Initiator und Veranstalter noch mehr Teilnehmer. Außerdem soll mehr für die Kinder geboten werden.

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