Feuerwehr-Einsätze

Bei der Bottroper Feuerwehr gingen 60 Notrufe ein

Die Bottroper Feuerwehr hatte am Fronleichnamstag jede Menge zu tun. Das lag aber nicht nur an Einsätzen wegen Starkregens und Gewitter. Auch ein schrecklicher Fund war dabei.
Bei der Feuerwehr Bottrop gingen am 3. Juni rund 60 Notrufe wegen des Starkregens. (Symbolbild) © Feuerwehr Bottrop

Die Feuerwehr musste am 3. Juni zu mehreren Einsätzen ausrücken.

Um 17 Uhr wurde ein verletzter Graureiher an den Stadtteichen gemeldet. Der Graureiher wurde durch die Feuerwehr in eine Duisburger Tierklinik gebracht, wo er operativ versorgt werden musste.

Um 18.30 Uhr musste die Wohnungstür einer länger vermissten Person geöffnet werden. Der Bewohner der Wohnung wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen waren nicht nicht feststellbar.

Um 19 Uhr wurde ein mit Eichenprozessionsspinnern befallener Baum an der Leibnizstraße abgesperrt.

Um 20.30 Uhr hatte ein Blitz in eine Tanne an der Rheinstahlstraße eingeschlagen. Der Baum geriet dadurch in Brand. Der einsetzende Regen und Löschmaßnahmen der Anwohner waren jedoch so effektiv, dass die Einsatzkräfte nur noch kleinere Restlöscharbeiten durchführen mussten.

Ab 22 Uhr zog Starkregen über Bottrop

Um kurz nach 22 Uhr zog ein Starkregen über das Stadtgebiet Bottrop hinweg. Innerhalb kürzester Zeit liefen rund 60 Notrufe in der Leitstelle auf. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte an etwa 30 Einsatzstellen tätig werden. Wasser drang in Keller ein und Straßenzüge wurden überschwemmt.

Der Einsatzschwerpunkt waren die Stadtteile Stadtmitte, Batenbrock, Boy und Welheim. Insbesondere der Bereich der Brakerstraße war betroffen. Dort hatte sich auf einer Länge von rund 200 Metern das Wasser teilweise einen Meter hoch gestaut. Dadurch waren mehrere angrenzende Gewerbebetriebe stark unter Wasser gesetzt. Der Starkregeneinsatz dauert bis etwa 4 Uhr an.

Brandmeldeanlagen schlugen an

Neben den Unwettereinsätzen löste um 0.15 Uhr eine automatische Brandmeldeanlage in einem Kirchhellener Wohnkomplex aus. Gegen 0.40 Uhr wurde die Feuerwehr durch eine weitere Brandmeldeanlage, diesmal aus einem Bottroper Krankenhaus, alarmiert. Bei beiden Einsätzen wurde kein Feuer festgestellt, sodass diese Einsätze schnell beendet werden konnten.

Um die Fülle der Einsätze abzuarbeiten, waren die ehrenamtlichen Frauen und Männer der Einheiten Altstadt, Boy, Vonderort, Kirchhellen, Fuhlenbrock und die Berufskräfte der Feuerwehr Bottrop eingesetzt.

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