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Besucher des Kirchhellener Hallenbads können sich bald auf der Liegewiese sonnen

hzBäder in Bottrop

Die Liegewiese des Kirchhellener Bades soll ab Sommer nutzbar sein. Außerdem ist geplant, dass alle Bäder neue Automaten bekommen. Deutlich aufgewertet wird auch das gerettete Stenkhoffbad.

Kirchhellen

, 17.04.2019 / Lesedauer: 3 min

In den Bottroper Bädern soll in der nächsten Zeit einiges passieren. Das geht aus den Unterlagen des Betriebsausschusses für den Bottroper Sport- und Bäderbetrieb hervor.

So sollen alle Bäder ein neues Kassensystem und neue Kassenautomaten bekommen. Gegebenenfalls wird hierbei eine Kooperation mit dem RVR angestrebt. „Die aktuellen Automaten sind in die Jahre gekommen. Wir möchten gerne auf die neueste Technik umstellen, vor allem was das Bezahlen angeht. Das wird aber frühestens im nächsten Jahr umgesetzt“, erklärt Angelika Lehrich, stellvertretende Betriebsleiterin des Bottroper Sport- und Bäderbetriebs, im Gespräch mit der Redaktion.

Weniger Karten und weniger Tarife sollen das Angebot übersichtlicher machen

Damit es übersichtlicher wird, soll das Angebot an verschiedenen Karten (10er-Karte, Saisonkarte...) zudem in allen Bottroper Bädern entschlackt werden. „Das ist sonst für die Besucher sehr verwirrend. Es gibt einfach zu viele Karten und Tarife“, so Lehrich.

Außerdem sollen die Schwimmmeister, Rettungsschwimmer und die Reinigungskräfte in den Bädern einheitliche, auffällige Berufsbekleidung erhalten. Die dementsprechende Bestellung ist bereits in Arbeit.

Hallenbadbesucher sollen sich in die Sonne legen können

Für das Hallenbad Kirchhellen ist geplant, die Liegewiese im Sommer nutzbar zu machen. „Die Hallenbadbesucher sollen sich dort dann bei schönem Wetter ein bisschen in die Sonne legen können“, sagt Angelika Lehrich.

Angedacht war auch, Schüler in den Sommerferien kostenlos in die Bottroper Hallenbäder zu lassen. Im Stenkhoffbad war das im vergangenen Jahr bereits der Fall und auch in diesem Sommer wird es die Aktion dort geben. „In den Hallenbädern scheint das aber leider technisch nicht umsetzbar zu sein“, erklärt Lehrich.

Stenkhoffbad steht bei Maßnahmen im Mittelpunkt

Insgesamt steht das Stenkhoffbad bei den in diesem Jahr angedachten Maßnahmen im Mittelpunkt. Der Betriebsausschuss hatte sich im Februar für den Erhalt des Bades ausgesprochen. Er sah jedoch die Notwendigkeit, nicht nur das Erscheinungsbild zu verbessern.

So soll beispielsweise ein separater Zugang für Menschen mit Gehbehinderung
geschaffen werden. Auch ein barrierefreier Dusch- und Umkleideraum sowie eine Toilette sind derzeit in Planung. Des Weiteren wird in dieser Saison ein Beckenlift im Stenkhoffbad bereit stehen.

Sonnenschirme, WLAN und FKK-Schwimmen in Planung

Ein Sponsor stellt außerdem 25 Sonnenschirme zur Verfügung. Zum Start der Saison sollen zudem Nichtraucher- und Raucherbereich klar gekennzeichnet werden. Geprüft wird außerdem die Möglichkeit, kostenloses WLAN sowie FKK-Schwimmen im Freibad anzubieten.

Ermittelt wurden außerdem die Kosten für einen Spraypark (mit Wasserspritzgeräten) beziehungsweise einen Wasserspielplatz: je nach Größe würde die Einrichtung mit 140.000 bis 250.000 Euro zu Buche schlagen.

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