Coronavirus: So bedanken sich die Wöller bei ihrem Cap-Markt

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Selbstgenähte Masken, Präsentkörbe und Dankeschön-Plakate: die Mitarbeiter des CAP-Marktes in Grafenwald erfahren in diesen Zeiten viel Wertschätzung von ihren Kunden.

Kirchhellen

, 20.04.2020, 13:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Mit der ein oder anderen Träne hatte er schon zu kämpfen, gibt Dominik Leng, stellvertretender Marktleiter im CAP-Grafenwald, zu. „Es kommt sehr viel Dankbarkeit von den Kunden zurück“, berichtet er. Auch der einzige Lebensmittelladen in Grafenwald stand durch die Corona-Pandemie vor großen Herausforderungen. Abstandsmarkierungen, Einkaufswagenpflicht und Plexiglas vor den Kassen sind nur einige der Maßnahmen, die der Markt getroffen hat, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen.

„Anfangs hatten manche Kunden noch Scherze über sowas gemacht“, erinnert sich Dominik Leng. „Doch mittlerweile ist ein Umdenken geschehen und der größte Teil der Kunden ist sehr verständnisvoll.“ Und nicht nur das: von manchen Kunden werden die Mitarbeiter als Alltagshelden gefeiert.

So wurde vor Ostern zum Beispiel von einem Kunden ein selbstgemaltes Plakat mit der Aufschrift „Danke, dass ihr für uns da seid!“ aufgehangen. Aber auch Präsentkörbe wurden an der Kasse abgegeben. Und selbstgenähte Mundschütze verschenkten Kunden an die Mitarbeiter.

Diese Gesten sind Motivation fürs ganze Team. Gerade vor Ostern war im Markt viel zu tun. „Wir wussten gar nicht mehr, wo oben und unten ist. Aber wir haben uns gut durchgekämpft“, so Leng. Hamsterkäufe hat der Markt schon früh versucht zu unterbinden, Klopapier oder Nudeln gibt’s nur noch in haushaltsüblichen Mengen. Auch den Lieferservice hat der CAP-Markt erweitert, damit auch Risikogruppen alles Nötige erhalten.

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