Stadt spendiert Lizenzgebühren

„Darf ich rein?“: Kontaktdaten-Registrierung ohne Zettelwirtschaft

„Darf ich rein?“ heißt eine App für die Corona-konforme Registrierung. Die Stadt Bottrop spendiert 50 Unternehmen die Lizenzgebühr und erhofft sich Arbeitserleichterung fürs Gesundheitsamt
Restaurant-Besuche und „Click & meet“-Regeln bringen eine Menge Zettelwirtschaft mit sich. Das kann die App verhindern. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Mit der Anwendung „Darf ich rein?“ lassen sich einfach und intuitiv die umfangreichen Dokumentationspflichten erfüllen. Für 50 Unternehmen übernimmt die Stadt Bottrop die Kosten des ersten halben Jahres und unterstützt so die Gewerbetreibenden bei der Erfüllung der Corona-Auflagen. Sie können sich jetzt dafür bewerben.

„Die Einschränkungen durch das Virus und den Lockdown stellen die Bottroper Betriebe vor enorme Herausforderungen und bedeuten einen unglaublichen Kraftakt für alle Gewerbetreibenden. Als Stadt werden wir daher auch in Zukunft alles daran setzen, um in dieser schwierigen Situation konkrete Unterstützungen und Hilfe anbieten zu können“, betont Oberbürgermeister Bernd Tischler.

Datenschutzkonform und benutzerfreundlich

Hilfe, die bei „Darf ich rein?“ in Form einer datenschutzkonformen, benutzerfreundlichen und sehr unkompliziert gehaltenen Dokumentationsmöglichkeit daherkommt. Doch nicht nur die Dokumentation wird deutlich erleichtert. Im Vergleich zu anderen Angeboten ermöglicht die Anwendung, im Vorfeld Termine zu vereinbaren.

Die digitale Antwort auf die Herausforderungen durch die Corona-Pandemie besticht nach Meinung des Wirtschaftsförderungsamtes auch sonst durch Einfachheit. So müssen nicht extra Apps heruntergeladen und installiert werden, denn sowohl die Gewerbetreibenden als auch deren Kunden nutzen „Darf ich rein?“ direkt im Browser.

Beim Besuch eines Geschäfts oder eines Restaurants scannt der Gast mit dem eigenen Smartphone einen QR-Code des Unternehmens und hinterlegt digital seine Kontaktdaten. Diese werden verschlüsselt, sicher bei der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern hinterlegt und nach vier Wochen automatisch gelöscht.

Im Infektionsfall bekommt das Gesundheitsamt die Daten

Für den Fall, dass ein Gast im Nachgang eine Corona-Infektion meldet, hat der Betrieb die Möglichkeit, die verschlüsselten Daten abzurufen, lesbar zu machen und an die Gesundheitsbehörden zwecks Kontaktnachverfolgung weiterzuleiten. Nach Ansicht von Abteilungsleiterin Dorothee Lauter liegt hier ein deutlicher Vorteil: „Keine Zettelwirtschaft mehr und kein manuelles Nachhalten, eine einfache Kontaktaufnahme und datenschutzrechtlich einwandfrei – die Anwendung ist damit absolut nutzerfreundlich sowohl für die Unternehmen als auch die Kundinnen und Kunden“, zeigt sie sich überzeugt.

Weitere Informationen zu „Darf ich rein?“ gibt es beim Amt für Wirtschaftsförderung und Standortmanagement, Ansprechpartner ist Heiko Gieselmann, Tel. (02041) 70-4783, der Bewerbungen auch per E-Mail unter heiko.gieselmann@bottrop.de entgegennimmt.

Der neue Lokalsport-Newsletter für Haltern

Immer freitags um 18:30 Uhr das Wichtigste aus dem Halterner Lokalsport direkt in Ihr E-Mail-Postfach.

Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des Newsletters finden Sie hier.