Die Diplompsychologin Johanna Thünker macht anhand eines Beispiels deutlich, welche Folgen der Lockdown für die psychische Gesundheit haben kann.
Die Diplompsychologin Johanna Thünker macht anhand eines Beispiels deutlich, welche Folgen der Lockdown für die psychische Gesundheit haben kann. © Julian Schäpertöns
Coronavirus

Der Therapienotstand hat sich durch Corona verschärft

Durch den Lockdown erkranken immer mehr Menschen psychisch. Doch es gibt zu wenige Hilfsangebote. Eine Psychotherapeutin aus Kirchhellen erzählt.

Schon vor Corona mussten Menschen mit psychischen Erkrankungen lange auf einen Therapieplatz warten. Durch die Pandemie hat sich die Lage in den niedergelassenen Praxen nochmals verschärft. Depressionen, Angststörungen, häusliche Gewalt oder Substanzmissbrauch nehmen durch den verhängten Lockdown drastisch zu. Die psychischen Auswirkungen der Pandemie dürfen nicht unterschätzt werden, sagt die Kirchhellener Psychotherapeutin Johanna Thünker.

200 Menschen stehen auf der Warteliste

In der Theorie ist Bottrop überversorgt

Der Lockdown ist ein Katalysator für psychische Probleme

Probleme nehmen zu

Für genügend Ausgleich sorgen

Pandemie wirkt wie ein Brennglas

Über den Autor
Freier Mitarbeiter
Ich bin in Dorsten aufgewachsen und lebe seit einigen Jahren in Kirchhellen. Die Region kenne ich also von klein auf. Trotzdem entdecke ich durch meine Tätigkeit als Journalist immer wieder neues. Die lokale Berichterstattung finde ich spannend, weil ich dadurch viele nette Menschen kennenlernen darf und immer mitten im Geschehen bin. Als Fotograf ist mir dabei wichtig, meine Geschichten auch immer visuell ansprechend zu gestalten.
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