Die Freiwillige Feuerwehr in Kirchhellen musste am Sonntagabend zu einem Brand am Kirchhellener Ring ausrücken. © Manuela Hollstegge (A)
Feuerwehr

Feuer in Wohnheim am Kirchhellener Ring

Am späten Sonntagabend wurden die Bottroper sowie die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen zu einem Brand am Kirchhellener Ring gerufen. Zahlreiche Anrufer hatten die Wehr alarmiert.

Im Schwesternwohnheim am Kirchhellener Ring ist es am späten Sonntagabend (26. Juli) zu einem Brand gekommen. „40 bis 50 Anrufe haben wir bekommen, denn das Ganze sah zunächst ziemlich dramatisch aus“, erzählt Einsatzleiter Andreas Schäfer von der Bottroper Feuerwehr am Montagmorgen.

Zwar rückten die Bottroper Wehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Kirchhellen gleichzeitig aus, aufgrund der räumlichen Nähe zur Einsatzstelle trafen die Kirchhellener jedoch als erste ein. „Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar“, beschreiben die Kirchhellener Feuerwehrleute den Einsatz.

Vor Ort angekommen stellten sie fest, dass ein Appartement im fünften Obergeschoss „in voller Ausdehnung“ brannte. Der Angriffstrupp der Kirchhellener Wehr konnte das Feuer jedoch schnell unter Kontrolle bringen. „Der Mieter des Appartements war gar nicht anwesend, die Mieter der angrenzenden Wohnungen waren schon alle draußen, als wir ankamen“, so Andreas Schäfer. Zur Brandursache kann er noch keine Angaben machen.

Es wurde niemand verletzt und der Brand konnte größtenteils auf die eine Wohnung beschränkt werden. Nach Lüftungsmaßnahmen konnten alle Bewohner, bis auf die der Brandwohnung, zurück in ihre Wohnungen. Rund 70 Feuerwehrkräfte waren zweieinhalb Stunden in Einsatz. Die Freiwillige Feuerwehr Altstadt stellte in dieser Zeit den Grundschutz für das Bottroper Stadtgebiet sicher.

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Redaktion Dorsten
Ich bin gebürtige Dorstenerin, lebe und arbeite hier. Dorsten und vor allem die Menschen der Stadt liegen mir sehr am Herzen. Wichtig sind mir jedoch auch die Kirchhellener. Seit mehreren Jahren darf ich über den kleinen Ort berichten und fühle mich daher sehr mit dem Dorf verbunden. Menschen und ihre Geschichten, Bildung und Erziehung – das sind Themen, die mir wichtig sind. Und das liegt nicht nur daran, dass ich zweifache Mutter bin.
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