Fremden bloß nicht trauen

KIRCHHELLEN Dass das Internet Schüler gefährden kann, erfuhren Sechstklässler des Vestischen Gymnasiums bei einer Veranstaltung zur Schulung ihrer Medienkompetenz.

17.01.2008, 15:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fremden bloß nicht trauen

Acht goldene Regeln für Kinder, bevor sie im Internet herumsurfen: Auf Wunsch der Eltern erhielten die Sechstklässler des Gymnasiums viele Tipps von einer Expertin.

Die Klassenleiterin der 6b des Vestischen Gymnasiums, Maria Metze, hatte  auf Wunsch der Eltern eine Expertin zum Thema Medienkompetenz eingeladen.

Eigener Computer

Eine kleine Umfrage unter den Schülern ergab, dass die meisten von ihnen einen eigenen Computer besitzen und den daran angeschlossenen Internetzugang auch ohne  Beisein der Eltern nutzen. Und bereits da könnten sich einige Gefahren verbergen, beispielsweise bei einer Suche im Internet. Tippfehler könnten die Schüler auf Seiten führen, die nichts mit den gesuchten Inhalten zu tun haben. Eine Schülerin erklärte, sie habe mal im Internet zum Thema Anne Frank recherchiert, habe aber nicht Anne, sondern Anna geschrieben und sei so auf eine Seite pornografischen Inhaltes gelangt. Solche Seiten, so die Expertin, sollten umgehend den Eltern gemeldet werden.

Gefährlicher Chatraum

Doch nicht nur bei der Internetrecherche, sondern insbesondere beim Chatten würden Kinder einigen nicht absehbaren Gefahren ausgesetzt, von denen sie selbst nichts ahnten. Selbst in einschlägigen Räumen wie beispielweise My Space, Knuddelz oder im Schüler VZ, die gerade für diese Altersklasse bestimmt seien, trieben sich oftmals Menschen mit fragwürdigen Absichten herum. Deshalb gab die Expertin den Kindern Verhaltensregeln mit auf den Weg. Wichtigste Regel dabei : Traue niemals einem Fremden!

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