Wolfsgebiet Schermbeck

Hat erneut ein Wolf zugebissen? Shetlandpony in Kirchhellen schwer verletzt

Ein Shetlandpony ist am Mittwochmorgen auf seiner Weide an der Lehmschlenke in Kirchhellen lebensgefährlich verletzt worden. Der Tierarzt vermutet aufgrund der Spurenlage einen Wolfsangriff.
Hat in Kirchhellen erneut ein Wolf zugeschlagen? (Symbolbild) © picture alliance/dpa

In Kirchhellen-Holthausen ist am Mittwochmorgen ein Shetlandpony mit lebensgefährlichen Verletzungen aufgefunden worden. Die ersten Anzeichen sprechen für eine blutige Begegnung mit einem Wolf.

Wie das Gahlener Bürgerforum berichtet, hatte ein Nachbar den 20-jährigen Shetlandhengst Moritz und seinen Artgenossen Joschi um 6.30 und 7 Uhr bei seiner morgendlichen Runde noch unversehrt gesehen.

Gegen 8.20 Uhr fand der Lebensgefährte der Besitzerin dann das schwer verletzte Tier auf der Weide an der Lehmschlenke mit Wunden an Kehle, Keulen und Flanken. Das andere Pferd war unverletzt. Die Tiere standen nach Angaben von Eckhard Vornbrock vom Bürgerforum etwa 40 Meter entfernt vom Wohnhaus auf einer Weide, geschützt von einem „üblichen Weidezaun für Ponys, teilweise elektrifiziert“.

In der Tierklinik kämpfen Ärzte um das Leben von Moritz

Nach der Erstversorgung durch einen Tierarzt wurde das Pony zur weiteren Behandlung in eine Tierklinik gebracht. Dort diagnostizierte eine Ärztin die lebensgefährlichen Verletzungen.

Die Tierarzt hat DNA-Proben gesichert, die demnächst beim LANUV untersucht werden. Dann wird man genau wissen, ob ein Wolf das Pony angegriffen hat. Bürgerforum und Veterinär gehen aufgrund der Bisswunden und der vorhandenen Wolfsfährten davon aus.

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