Keine Angst vor den Krabbeltieren

Blattlaus-Plage

KIRCHHELLEN Von der Blattläuse-Plage in NRW sind die Bauern in Kirchhellen nicht so stark betroffen wie Landwirte in anderen Regionen.

von Von Berthold Fehmer

, 01.07.2009, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min

Denn Weizen, der für die Blattläuse und damit verbundene Ertragseinbußen besonders anfällig ist, wird in Kirchhellen nicht in ganz großem Maße angebaut. „Der Weizen kann die Blattläuse nicht so gut haben. Mais ist da viel unempfindlicher“, sagt Steinmann. Johannes Wessing von der Raiffeisen-Warengenossenschaft Kirchhellen bestätigte auf Anfrage, dass am Mittwoch bis zur Mittagszeit bereits 15 bis 20 Anfragen von Kunden zum Thema Blattläuse zu verzeichnen gewesen seien. Hauptansprechpartner in Sachen Pflanzenbau ist bei der Kirchhellener Genossenschaft Ludger Hemming. „Standardmäßig wird das Getreide einmal gegen Blattläuse behandelt.“ Hemming vermutet, dass man die Blattläuse in etwa einer Woche im Getreide getrost ignorieren kann, weil dann das Korn so weit gereift sei, dass die Blattläuse keinen Schaden mehr anrichten können. „Aufgrund der Hitze werden wir in diesem Jahr auch wohl eine frühere Ernte haben als im vergangenen Jahr.“ Viren könnten die Blattläuse bereits jetzt nicht mehr in das Getreide übertragen. „Die einzige Gefahr, die noch besteht, ist, dass die Läuse dem Getreide die Nährstoffe aussaugen und dann ein ‚Kümmerkorn‘ produziert wird.

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