Mit Rentieren 10.000 Euro für den guten Zweck gesammelt

hzRentierfreunde

Der Rentierbasar wurde so gut besucht wie noch nie – und das, ohne dafür Werbung gemacht zu haben. Gleich zwei Einrichtungen profitieren von der beachtlich hohen Spendensumme.

Feldhausen

, 19.12.2019, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auch im fünften Jahr war der weihnachtliche Basar der Feldhausener Rentierfreunde ein totaler Selbstläufer. Werbung wurde für diese Veranstaltung am 23. November bewusst nicht gemacht – denn schon so wurde das kleine Gelände der Rentierfreunde hinter dem Movie Park gut besucht. Das Wetter spielte den Veranstaltern dabei in die Karten.

Die Besucher konnten sich an den Ständen mit liebevoll geschmückten Dekorationen erfreuen. Es gab Handgemachtes, Liköre, Marmeladen, Gebackenes und vieles mehr. Weihnachtliche Klänge und der Duft nach gebrannten Mandeln, Glühwein, Eierpunsch und Panhas zogen über das Gelände. Bereits im Frühjahr begannen die Frauen der Rentierfreunde mit den Vorbereitungen für den Basar.

21 Rentierfreunde kümmern sich um drei Tiere

Für strahlende Kinderaugen sorgten natürlich die Rentiere. Im Mai dieses Jahres gab es mit dem kleinen Ailo Nachwuchs. Leider verstarb aber auch das männliche Tier Sólv. Mit den Weibchen Ronya und Freya leben nun drei Tiere im Gehege. 21 Rentierfreunde kümmern sich das ganze Jahr um die Tiere.

Der Ursprungsgedanke kommt den Initiatoren am Abend vor Heiligabend im Jahr 2012. Aus einer Bierlaune heraus entsteht die Idee, Rentiere zu kaufen, um damit anderen Menschen eine Freude zu machen. 2013 pachteten sie ein Gelände am Movie Park, richteten einen Stall her und umzäunten eine Weide. Ende des Jahres 2012 ging es in die Uckermark, wo sie bei einem Züchter drei Tiere kauften.

Zwei Einrichtungen erhalten Spenden

2015 wurde der erste Rentierbasar ins Leben gerufen, um Spenden für den guten Zweck zu sammeln. In diesem Jahr kommt das Geld gleich zwei Organisationen zu Gute. 6589,68 Euro gehen an die AWO-Jugendgruppe in Dinslaken. Die zehn Jugendliche, die dort leben, haben tatkräftig beim Basar mitgeholfen und die Buttonmaschine bedient, Freundschaftsbänder geknüpft und das Fußballtor betreut. „Mit dem Geld wollen wir Laptops für die Jugendliche anschaffen“, erzählt Einrichtungsleiterin Anne Völlings.

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3.333 Euro gehen an das Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Emscher-Lippe. „Wir sind sehr dankbar. Dieses Geld ist notwendig, denn ohne könnten wir unsere Arbeit nicht machen“, so Koordinatorin Kira Benz. Das Geld wird benötigt, um die laufenden Kosten zu decken.

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