Neue Sporthalle könnte 2023 fertig sein

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Die neue Sporthalle in Kirchhellen kann gebaut werden. So wurde es jetzt von der Politik beschlossen. Wo genau sie hinkommen wird, ist aber noch nicht klar.

Kirchhellen

, 23.11.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Bereits 2016 hatte der Sportentwicklungsplan aufgezeigt, dass die Kirchhellener Turn- und Sporthallen zu den am höchsten ausgelasteten in Bottrop gehören. Der Bedarf für eine neue Sporthalle im Ort ist also schon länger da. Jetzt ist der politische Weg für den Neubau endlich geebnet.

Noch im September hatte Jürgen Heidtmann vom Sport- und Bäderbetrieb den Kirchhellener Bezirksvertretern erklärt, dass sich das Projekt aufgrund von Verzögerungen beim Sporthallen-Neubau an der Neustraße weiter nach hinten verschieben werde.

Im September gab es Kritik von SPD und CDU

Städtische Mittel waren im Haushalt für die Kirchhellener Halle zudem auch nicht eingeplant gewesen. Damals hatten sowohl SPD als auch CDU diese „Verzögerungstaktik“ scharf kritisiert. Zu dieser Zeit stand außerdem im Raum, dass die Bottroper SPD den ebenfalls geplanten Neubau einer Sporthalle im Eigen dem der Halle in Kirchhellen vorziehe.

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Jetzt kann Willi Stratmann, SPD-Bezirksfraktionschef aus Kirchhellen, jedoch Positives berichten: „Wir haben in der Bottroper SPD Gehör gefunden. Die Kirchhellener Halle hat den Vorrang bekommen.“ Planungskosten von 100.000 Euro dafür seien nun im kommenden Doppelhaushalt vorgesehen.

Ausschlaggebend sei vor allem der hohe Bedarf in Kirchhellen gewesen, so Stratmann. „Kinder aus Kirchhellen hätten sonst für den Sportunterricht nach Bottrop fahren müssen“, so der Kirchhellener. Der Neubau werde jetzt parallel zu den Bauarbeiten der Halle an der Neustraße geplant. 2022 könnte es losgehen, 2023 könnte die Sporthalle stehen.

„Das ist aber alles bloße Theorie“

„Das ist aber alles bloße Theorie. Bis dahin muss noch viel passieren“, sagt Peter Sommer vom zuständigen Fachbereich Immobilienwirtschaft. Wie schnell gearbeitet werden könnte, hänge auch von der Personalsituation im Fachbereich ab. „Wir suchen zum Beispiel schon seit längerer Zeit eine Architektin, finden aber keine“, so Sommer.

Wo genau sie stehen wird, ist noch nicht entschieden. Drei Standorte sind im Gespräch. Zwei davon befinden sich in der Nähe der Bezirkssportanlage an der Loewenfeldstraße, der andere in der Nähe des Kunstrasenplatzes an der Straße „Im Pinntal“. Die SPD favorisiert einen Standort direkt in der Nähe der Bezirkssportanlage. „Damit könnten wir die Anlage und die dort ansässigen Vereine stärken. Außerdem sind die Schulen in der Nähe und die Schüler könnten zum Sportunterricht rüber laufen“, erklärt Stratmann.

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