Neues Programm: Der Heimatverein Kirchhellen hat in 2020 viel vor

Heimatverein

Kirchhellen bewahren, gestalten, erleben – das ist der Leitgedanke des Vereins für Orts- und Heimatkunde. Das genau stellt auch dieses Jahr wieder nicht nur das neue Programm unter Beweis.

von Maria Dehling

Kirchhellen

, 17.03.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Heimatverein Kirchhellen, hier das Heimathaus, hat in 2020 viel vor.

Der Heimatverein Kirchhellen, hier das Heimathaus, hat in 2020 viel vor. © Maria Dehling

Bei der Jahreshauptversammlung im Brauhaus fand der neue Vorschlag, ab sofort einen Familienbeitrag anzubieten, volle Zustimmung. Mit 25 Euro Jahresbeitrag sind ab sofort Eltern und Kinder bis 18 Jahren im Verein aufgenommen. Zusätzlich gibt es für den Einblick in die Kirchhellener Geschichte das jährliche Buch aus der Schriftenreihe des Vereins. Die Mitgliederzahl von derzeit 699 wird nun vermutlich nicht nur rasant ansteigen, viele junge Köpfe werden in das Leben in ihrem Dorf neu eintauchen.

Veränderungen im Vorstand

Auch im Vorstand gab es Veränderungen: Susanne Breit übernimmt zukünftig die Aufgabe der stellvertretenden Vorsitzenden. Peter Pawliczek war es ein besonderes Anliegen, sich für die vielen Jahre der guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit bei Vorgänger Ferdi Schmitz zu bedanken. Ein großes Lob für die Ausübung seiner verantwortlichen Aufgabe erhielt auch Schatzmeister Willi Stein.

Das Programm für 2020 ist ein Publikumsmagnet für Jung und Alt:

  • Die Ausstellung „Bilder von Niko“ läuft noch bis zum 22. März. Niko Iwanow war ein ehemaliger russischer Zwangsarbeiter, der noch bis 1956 in Kirchhellen gelebt hat. Der Landarbeiter konnte sich mit seinen Gemälden unter anderem von Kirchhellener Höfen ein kleines Zubrot verdienen.
  • 100 Jahre VfB Kirchhellen vom 25. Mai bis zum 6. September: Bemerkenswerte Bilder sind aufgetrieben worden, so von „Altstars“ wie Alfred Hilp, er soll eine der Wunderwaffen des VfB gewesen sein. Doch nicht nur Fußball, alle Gruppen des Vereins werden aus 100 Jahren auch 100 Tage berichten und sich präsentieren.

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  • Eine weitere Ausstellung wird die Geschichte der Kirchhellener Schulen zeigen, und zwar von allen Standorten, wie Vorsitzender Peter Pawliczek verspricht. Anlass für die Ausstellung ist das Auslaufen der Hauptschule nach 50-jährigem Bestehen sowie der 70. Geburtstag der Gregorschule.

Für alle Ausstellungen werden Sonderführungen angeboten, Ansprechpartner ist Peter Pawliczek unter Tel. (0160) 6116523.

  • Das Frühlingsfest im Waldpädagogischen Zentrum wird am 7. Juni um 10 Uhr eröffnet. Die alljährlich stattfindende Sonderveranstaltung für Senioren im Rahmen der Söller-Stiftung findet am 30. Juli statt. Die Dichterlesung im Schloss Beck trägt die Überschrift „Reise in Literatur und Musik“ und findet am 30. Juli statt.

Weitere Programmpunkte wie gemeinsame Fahrradtouren, Fahrten, Aktivitäten des Arbeitskreises Grafenwald etc. sind unter www.heimatverein-kirchhellen.de/Veranstaltungen veröffentlicht.

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