Ostergeschenke für Beschäftigte der Diakonie-Werkstätten trotz Corona

Diakonie Bottrop

Die Diakonie Bottrop lässt ihre Werkstätten-Beschäftigten während der Corona-Krise nicht alleine. Sie findet viele Wege, mit ihnen in Kontakt zu treten.

Kirchhellen

, 08.04.2020, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Bottroper Taxiunternehmen Taxi Union und der Fußballverein Armina Klosterhardt haben sich ehrenamtlich bereit erklärt, gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bottroper Werkstätten, über 500 Ostergrüße an die Beschäftigten der Bottroper Werkstätten auszuliefern.

Das Bottroper Taxiunternehmen Taxi Union und der Fußballverein Armina Klosterhardt haben sich ehrenamtlich bereit erklärt, gemeinsam mit Mitarbeitenden der Bottroper Werkstätten, über 500 Ostergrüße an die Beschäftigten der Bottroper Werkstätten auszuliefern. © Diakonie

Seit dem 18. April sind die Bottroper Werkstätten der Diakonie, gemäß Verfügung der Kommunen, für Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung geschlossen. Seitdem bleiben die Fachkräfte in vielfältiger Weise mit ihren Beschäftigten in Kontakt. Zum einen unterstützen die Werkstatt-Angestellten die Kollegen in den unterschiedlichen Wohnangeboten, nehmen Kontakt zu den Klienten per Telefon, sozialen Medien, oder per Video-Chat auf und zum anderen packen sie ihnen Lernpakete oder sorgen für Heimarbeit.

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„Wir erleben gerade ganz besonders, wie Zusammenhalt hilft und dabei viel Neues entsteht“, freut sich Arnd Schreiner, Geschäftsbereichsleiter der Bottroper Werkstätten. Aufgrund der Schließung fallen auch die Osterandachten in den Betrieben aus. Dennoch müssen die Beschäftigten nicht auf alles verzichten. So haben Mitarbeitende und Ehrenamtliche für alle Beschäftigten über 500 Ostertüten gepackt, die sie ab Montag den Beschäftigten als kleinen Ostergruß vor die Haustüren stellen.

Hilfe von Fußballern und einem Taxiunternehmen

Neben ehrenamtlichen Helfern und Mitarbeitenden haben sich Fußballer von Armina Klosterhardt und Damla Erbek, Inhaberin des Bottroper Taxiunternehmen Taxi Union, gemeldet und ihre Hilfe angeboten, damit die Ostergrüße schnell im Stadtgebiet verteilt werden.

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