Qualmende Reifen und brüllende Motoren am Flugplatz Schwarze Heide

Motorsport

Bei der Motorsportveranstaltung „Race @ Airport“ werden sich Autos und Motorräder am Sonntag (4. August) spannende Rennen auf dem Flugplatz Schwarze Heide in Kirchhellen liefern.

Kirchhellen

, 01.08.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Qualmende Reifen und brüllende Motoren am Flugplatz Schwarze Heide

Am Sonntag wird der Flugplatz Schwarze Heide wieder zur Rennstrecke. © Ralf Pieper (A)

Spannende Rennen, coole Autos und Motorräder, interessante Gespräche mit den Rennfahrern - beim zwölften „Race @ Airport“ am Flugplatz Schwarze Heide gibt es am Sonntag (4. August) für die Zuschauer viel zu erleben.

„Ziel ist es, Fahrer und Zuschauer zu begeistern - dann sind auch wir glücklich“, sagt Veranstaltungsleiter Michael C. Augustin im Gespräch mit unserer Redaktion. Bei der Motorsportveranstaltung werden Beschleunigungsrennen für jegliche Fahrzeuge über die Distanz einer ¼-Meile ausgetragen.

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Hauptziel der Fahrer ist es, den 2018 gefahrenen Streckenrekord der Autoklassen von 9.065 Sekunden zu unterbieten. Dazu treten neben anderen schnellen Rennfahrern unter anderem Maik Harder (Audi 80 Avant 2.2 Turbo, 950 PS, Wuppertal), Tino Wagner (Opel Calibra 2.0 Turbo, 1.000 PS, Essen), Slaven Dragomirovic (Nissan GTR-R35, 1.100 PS, Mülheim a.d. Ruhr), Ralf Pohl (Audi S2 2.4 Turbo, 1.150 PS, Delbrück), Christian Mählen (Opel Corsa A, 900 PS, Gelsenkirchen), Martin Berghof (Audi S2 2.2 Turbo, 1.000 PS, Bottrop) und Stephan Klasen (Audi R8 V10 Turbo, 1.050 PS, Bottrop) an.

Der Streckenrekord bei den Motorrädern liegt bei 9.146 Sekunden und „wird fallen“, ist sich Veranstalter Augustin sicher. Außer regionalen Bikern fahren schnelle Bayern, Niederländer und Österreicher um Pokale und Podestplätze mit.

Fahrer kämpfen mit allen Mitteln um Zehntelsekunden

In verschiedenen Hubraumklassen kämpfen die Starter bei „Race @ Airport“ mit allen psychischen und physischen Tricks um Zehntelsekunden. So werden zum Beispiel Motor- und Fahrwerksabstimmungen sowie Reifenluftdrücke im Laufe des Renntages immer wieder geändert. Die besten technisch und optisch getunten Autos, Motorräder, Karts und Quads liefern sich spannende Beschleunigungsduelle mit qualmenden Reifen und brüllenden Motoren.

Im frei zugänglichen Fahrerlager beantworten die Rennteilnehmer gerne Fragen interessierter Zuschauer. „Die Fahrer freuen sich, wenn ihre Leistung Anerkennung findet und erklären meistens gerne, wie sie ihr Fahrzeug so schnell gemacht haben“, sagt Michael C. Augustin.

Zuschauer sehen Kontrahenten im direkten Vergleich

Das Starterfeld ist begrenzt auf 170 der schnellsten VW, Audi, Opel, Ford, BMW, Japaner, US-Cars sowie Youngtimer, Oldtimer, Sportwagen, Slalom- und Bergrennwagen, Motorräder jeglicher Hersteller bis 400 PS sowie Rennkarts bis 240 PS. Die Starts werden klassenweise durchgeführt, um den Zuschauern einen direkten Vergleich der Kontrahenten zu ermöglichen.

Die schnellsten Fahrzeuge durchsprinten die Renndistanz in 9 Sekunden-Zeiten und erreichen Zielgeschwindigkeiten von 250km/h mit Beschleunigungswerten von 0 bis 100 in 2.3 Sekunden - also schneller als Formel 1-Autos. Sportwagen wie Porsche Turbo, Audi R8, Ferrari 488 und Lamborghini Huracan benötigen für die Distanz 2 Sekunden länger und erreichen Geschwindigkeiten um 210 km/h. Zwei fachkundige Moderatoren aus der Szene führen informativ, kurzweilig und amüsant durch den Renntag.

Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt, alle anderen zahlen 13 Euro. Kostenlose Parkplätze sind auf dem Flugplatzgelände vorhanden. Die Veranstalter empfehlen den Besuchern, Fahrgemeinschaften zu bilden. Auf der Flugplatzstraße darf nicht geparkt werden.

Die ersten Rennen starten um 10.30 Uhr

Die Einfahrt ist für Zuschauer ab 9 Uhr geöffnet. Die Fahrerbesprechung beginnt um 10 Uhr, der erste Lauf um 10.30 Uhr. Die Siegerehrung mit Pokalvergabe ist für 17.05 Uhr geplant. Es gibt Speisen und Getränken sowie italienisches Eis.

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