Stadt Bottrop: Keine Gebühren für Kita und Offenen Ganztag im Januar

Coronavirus

Die Stadt Bottrop verzichtet im Januar auf die Erhebung von Kita- und OGS-Gebühren. Familien sollen so in dieser schwierigen Zeit entlastet werden - auch wenn sie die Notgruppen nutzen.

Kirchhellen

13.01.2021, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Weil in den Kitas im Januar allenfalls Notbetreuung läuft, verzichtet die Stadt auch im zweiten Lockdown auf die Gebühren.

Weil in den Kitas im Januar allenfalls Notbetreuung läuft, verzichtet die Stadt auch im zweiten Lockdown auf die Gebühren. © picture alliance / dpa

Die Stadt Bottrop will auch im zweiten Lockdown auf die Kita-Gebühren verzichten. Oberbürgermeister Bernd Tischler und der weitere Verwaltungsvorstand werden der Politik vorschlagen, nach der erneuten Verlängerung des Corona-Lockdowns im Januar auf die Erhebung der Kita- und OGS-Gebühren zu verzichten. Die Aussetzung der Gebühren soll in einer Dringlichkeitsentscheidung durch Ratsvertreter getroffen werden.

Die Corona-Pandemie sei für viele Familien weiterhin eine Herausforderung und stelle insbesondere für Eltern von Klein- und Grundschulkindern besondere Belastungen dar, begründet die Verwaltungsspitze ihre Überlegungen. Durch den Lockdown bis zum 31. Januar würden von den meisten Eltern ja auch keine entsprechenden Leistungen in Anspruch genommen.

Entscheidung belastet den städtischen Haushalt

Entsprechend sollen die Eltern, unabhängig von der Wahrnehmung eines Betreuungsangebots, in der aktuellen Situation unterstützt werden, indem für Januar keine Elternbeiträge aufgebracht werden müssen.

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Oberbürgermeister Bernd Tischler hält dies für eine sinnvolle Maßnahme, weist aber auch darauf hin, dass im Hinblick auf die Folgekosten der Pandemie die finanzielle Decke in den Städten und Gemeinden derzeit immer dünner werde. Bereits die Aussetzung der Kita- und OGS-Gebühren im vergangenen Jahr hat in Bottrop einen Ausnahmeausfall von annähernd 500.000 Euro verursacht.

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