Stadtkämmerer Willi Loeven verlässt das Rathaus nach fast 50 Jahren

Ruhestand

Fast ein halbes Jahrhundert hat Willi Loeven im Bottroper Rathaus gearbeitet. Am Ende seiner Karriere hat er noch zwei bemerkenswerte „Coups“ gelandet. Jetzt ist er Pensionär.

01.04.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Willi Loeven.

Willi Loeven. © Stadt Bottrop/Ingo Kregeloh

49 Jahre hat er im Dienst der Stadt Bottrop verbracht. Jetzt ist Stadtkämmerer und Kulturdezernent Willi Loeven in den Ruhestand gegangen, wegen Corona völlig ohne jedes „Tamtam“. Das wird sich nachholen lassen, denn gerade auf der letzten Strecke seiner Berufstätigkeit hat Willi Loeven gewohnt unaufgeregt noch zwei „dicke Fische“ an Land gezogen.

Jetzt lesen

Zu einen war er nach Angaben seines äußerst dankbaren Oberbürgermeisters Bernd Tischler maßgeblich daran beteiligt, dass Bund, Land und RAG-Stiftung die beim Erweiterungsbau des Bottroper Museums Quadrats entstandenen Mehrkosten übernehmen, immerhin drei Millionen Euro. Zum anderen hinterlässt er seinem Nachfolger Jochen Brunnhofer für die nächsten zwei Jahre einen genehmigten Etat, inklusive geplantem Überschuss - sofern nicht die Coronakrise für außerplanmäßige finanzielle Ausreißer sorgt.

Vom Auszubildenden zum Beigeordneten

1971 ist Willi Loeven als Auszubildender in den Dienst der Stadt Bottrop getreten, hat sich qualifiziert für den gehobenen Verwaltungsdienst. Nach Stationen im Jugend- und Personalamt, beschäftigte er sich seit 1996 vorrangig mit den städtischen Finanzen. Im Mai 2009 übernahm er das Amt des Kämmerers, das er bis zuletzt in seiner zweiten Amtszeit innehatte. Bis zuletzt war er auch Teil des Corona-Krisenstabes.

Der feierliche Dank für all das ist aufgeschoben, nicht aufgehoben.

Lesen Sie jetzt