Zehntausende Besucher beim Horror Fest im Movie Park

Sicherheitskonzept griff

35 Polizisten, zwölf THW-Mitglieder, 55 Sicherheitskräfte und acht Sanitäter kümmerten sich am Sonntagabend um einen reibungslosen Ablauf des Halloween Horror Festes. Mehr als 20 000 Besucher drängten sich da in den Movie Park, Zwischenfälle gab es nicht.

KIRCHHELLEN

von Von Christiane Goßen

, 01.11.2010, 13:31 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Bahnhof in Feldhausen wurde vom Technischen Hilfswerk mit Scheinwerfern ausgeleuchtet und Polizisten koordinierten die "Befüllung" der Züge. "Für dieses Jahr haben wir ein besonderes Sicherheitskonzept entworfen. Die Karten für das Horror Fest gab es nur im Vorverkauf, so verhinderten wir Gedränge an den Kassen", sagte Movie Park-Sprecherin Antje Kurz-Möller.   Aus Sicherheitsgründen wurden die Taschen der Besucher des Movie Parks am Eingang kontrolliert. Waffen, Flaschen und sogar Verkleidungsgegenstände wurden den Gästen abgenommen. "Wir wollen verhindern, dass verkleidete Gäste mit den Monstern vom Movie Park verwechselt werden", erläutert Kurz-Möller.Zahlreiche Sicherheitskräfte Der Dorfkern von Feldhausen wurde komplett für den Verkehr gesperrt. Der VRR und die Prignitzer Eisenbahn setzten nachts Sonderzüge für die Besucher ein. "Wir haben uns mit allen Beteiligten vorher an einen Tisch gesetzt und ein Sicherheitskonzept entwickelt", so Kurz-Möller. "Für diejenigen, die trotzdem mit dem Auto kommen wollten, gab es Sicherheitskräfte, die auf dem Parkplatz den Verkehr koordinieren", ergänzte Wouter Dekkers, Geschäftsführer des Movie Parks, der sich an Halloween selbst als "Mädchen für alles" empfindet. Er sei trotz der vielen Arbeit sehr zufrieden mit dem störungsfreien Verlauf des Halloween-Wochenendes. Doch wie sah es im Movie Park selbst aus? Teilweise trafen riesige Menschenmassen aufeinander und man schob sich nur noch durch die Horror-Szenerie. Besucherin Anja Gemmeke aus Gelsenkirchen fühlte sich stark bedrängt: "Man bekommt teilweise gar nicht mehr richtig Luft. Ich finde, dass es voller ist als im letzten Jahr und trotzdem nicht mehr Sicherheitskräfte eingesetzt wurden." Sanitäter hatten viel Arbeit Said Faddahi verkaufte Süßwaren im Movie Park. "Gerade dort, wo die Besucher Schlange stehen müssen, sammeln sich oft große Menschenmengen an. Aber ich habe das Gefühl, dass deutlich mehr Sicherheitskräfte im Einsatz sind", sagte er. Auch die Sanitäter hatten am Sonntag alle Hände voll zu tun. "Manche Leute erschrecken sich so sehr, dass sie hyperventilieren. Solche Fälle haben wir an Halloween oft", stellte Gerhard Tennagels, Geschäftsführer des Sanitätsdienstes, fest. "An diesen Tagen sind wir insgesamt natürlich mehr im Einsatz- es kommen einfach viel mehr Besucher als an normalen Tagen." Teilweise wusste manch einer gar nicht mehr, was er gruseliger finden sollte: die Monster - oder die Menschenmassen.

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