Am Kernkraftwerk Saporischschja in Enerhodar geht am 4. März ein helles, aufflackerndes Objekt nieder.
Am Kernkraftwerk Saporischschja in Enerhodar geht am 4. März ein helles, aufflackerndes Objekt nieder. Bei Russlands Krieg gegen die Ukraine ist die Anlage von Europas größtem Atomkraftwerk unter Beschuss geraten. © dpa
Krieg in der Ukraine

Atomunfall: Wie sich der Kreis Recklinghausen auf eine Katastrophe vorbereitet

Die Kreisverwaltung hat große Bestände an Jodtabletten eingelagert. An welchem Ort, das bleibt geheim. Klarheit besteht darüber, wie im Ernstfall die Verteilung erfolgen soll.

Bei einem Atomunfall in der Ukraine sei wegen der großen Entfernung nicht damit zu rechnen, dass eine Einnahme von Jodtabletten erforderlich werden könnte. Das ist die Einschätzung des NRW-Innenministeriums in einem aktuellen Schreiben an die Kreise und kreisfreien Städte im Land. Der Katastrophenschutz des Kreises Recklinghausen ist gleichwohl darauf vorbereitet, bei Bedarf Jodtabletten an die Bevölkerung zu verteilen.

Jodtabletten in vielen Apotheken ausverkauft

Verteilung der Jodpillen gilt als große Herausforderung

70 Messstellen im Kreisgebiet erfassen die Radioaktivität

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Geboren 1960 in Haltern am See, aufgewachsen in Marl und jetzt wohnhaft in Dorsten: Ein Mensch, der tief verwurzelt ist im Kreis Recklinghausen und dort auch seit mehreren Jahrzehnten seine journalistische Heimat gefunden hat. Schwerpunkte sind die Kommunal- und Regionalpolitik sowie Wirtschafts- und Verbraucherthemen.
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