Selms Bürgermeister Thomas Orlowski (SPD, rechts) und Verwaltungssprecher Malte Woesmann (links) ließen es auf ein Eilverfahren am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ankommen – und scheiterten mit dem Versuch, Rechercheanfragen zur Abrechnungsaffäre abzuwehren.
Selms Bürgermeister Thomas Orlowski (SPD, rechts) und Verwaltungssprecher Malte Woesmann (links) ließen es auf ein Eilverfahren am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ankommen – und scheiterten mit dem Versuch, Rechercheanfragen zur Abrechnungsaffäre abzuwehren. © dpa / Archiv
Verwaltungsgericht

Abrechnungsaffäre: Sieg für Pressefreiheit und Öffentlichkeit vor Gericht

Die Stadt Selm ließ sich in der Abrechnungsaffäre vor das Verwaltungsgericht zwingen: Der Sieg für die Pressefreiheit ist auch ein Vertrauensverlust in die Selmer Verwaltung. Eine Analyse.

Seit Bekanntwerden der Abrechnungsaffäre bebt es in der Kommunalpolitik im Kreis Unna. Was sich bislang im Kreistag abspielte, erschüttert nun auch den Stadtrat in Selm: UWG-Ratsfraktionschef Dr. Hubert Seier, der auch Vorsitzender der gemeinsamen Kreistagsfraktion von UWG und Linkspartei ist, soll Fraktionsstunden doppelt abgerechnet haben.
Eine Entwicklung, die auch Fragen zur Rolle der Selmer Stadtverwaltung aufwirft. Die Stadt ließ es auf ein Eilverfahren am Verwaltungsgericht Gelsenkirchen ankommen, um keine Auskunft geben zu müssen. Pointe vorweg: erfolglos.

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stv. Chefredakteur
Jahrgang 1985, verliebt in seine Heimat am nördlichsten Bogen der Ruhr. Geselliger Vereinsmensch mit vielseitigen Interessen. Im Job brennt er vor allem für politische und menschelnde Storys. Seit 2010 beim Hellweger.
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