Buchkritik

Alfred Bodenheimer: „Ihr sollt den Fremden lieben“

Auf verschmitzte Art lässt Alfred Bodenheimer seinen Rabbi Klein Morde aufklären. Im vierten Fall, den der Rabbi wieder früher als die Polizei löst, wird ein jüdischer Fernsehmoderator überfahren. Klein war mit dem Opfer zufällig am Tatort verabredet.
Alfred Bodenheimer: „Ihr sollt den Fremden lieben“

Der Rabbi tut sich schwer mit den Ermittlungen. Die Spur führt erst hinter die Kulissen des Fernsehsenders, dann zu einem Priester, der das Opfer als Kind missbraucht hat. Ein Bild von Monet bringt Rabbi Klein schließlich auf die Spur des Mörders.

Bodenheimer erzählt unaufgeregt, in einer schönen Sprache und hält den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht. Rabbi Klein ist ein wohltuend anderer Kriminalist.

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