Buchkritik

Christian von Ditfurth: „Giftflut“

Ein merkwürdiger Doppelmord in Berlin ruft Hauptkommissar Eugen de Bodt und sein Team in Christian von Ditfurths Thriller „Giftflut“auf den Plan. Während sie noch ermitteln, wer das Paar ermordet und in der Badewanne seltsam drapiert hat, geschieht etwas noch Schrecklicheres. Die Berliner Oberbaumbrücke wird in die Luft gesprengt, viele Menschen kommen ums Leben.
Christian von Ditfurth: „Giftflut“

Der Fall geht ans Bundeskriminalamt. Auch wenn de Bodt immer mehr glaubt, dass der Badewannen-Doppelmord in einem Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Brücke steht.

Dann wird ein zweiter Badewannen-Doppelmord entdeckt – in Frankreich. De Bodts Kollege Lebranc nimmt Kontakt mit ihm auf. Kurze Zeit später der nächste Anschlag – auf den „Pont National“, eine Brücke in Paris. Und auch in London gibt es einen Badewannenmord und wenig später den Anschlag auf eine belebte Themsebrücke. Alle Badewannen-Opfer hatten etwas mit Wasserwerken zu tun. Es muss also auf jeden Fall einen Zusammenhang zwischen Morden und Anschlägen geben.

Das Buch beweist – auch deutsche Krimi-Autoren haben das Zeug, Spitzen-Thriller zu schreiben. Von Ditfurth scheut nicht die Bedenken, dass doch ein Fall mit so vielen schrecklichen Ereignissen allzu konstruiert erscheint. Muss er auch nicht. Die Geschichte ist in sich schlüssig und durchgehend spannend.

Ein Thriller mit Schlafdefizit-Gefahr – man will unbedingt wissen, wie es weitergeht und mag das Buch kaum aus der Hand legen.

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