Buchkritik

Jean-Paul Didierlaurent: „Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“

Manchmal kann Bürokratie Leben retten. So geschehen in dem märchenhaften Roman „Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“ von Jean-Paul Didierlaurent.
Jean-Paul Didierlaurent: „Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky“

Der 82-jährige Herr Dinsky glaubt nämlich, unheilbar krank zu sein, und möchte deshalb seinem Leben ein Ende setzten.

Mit seiner Seniorenhelferin, einem Leichenrestaurator und dessen Großmutter geht es im Leichenwagen in die Schweiz. Doch der Pass von Dinsky ist abgelaufen, sodass sich die Sterbehilfe-Organisation am Genfer See weigert, ihm den tötenden Cocktail zu gewähren.

Aber gegen Ende wartet der nette Wohlfühl-Roman noch mit weiteren Überraschungen auf, die an dieser Stelle allerdings nicht verraten werden sollen.

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