Buchkritik

Wulf Dorn: „Die Kinder“

Rätselhaft ist schon untertrieben für das, das Wulf Dorn seinen Lesern in seinem Thriller „Die Kinder“ zumutet. Auf einer Passstraße wird das Wrack eines Autos gefunden, darin findet Patrick Landers seine verletzte Schwägerin Laura hinterm Steuer.
Wulf Dorn: „Die Kinder“

Der Blick in den Kofferraum stürzt ihn in den familiären Abgrund. Trotzdem fährt er weiter ins Dorf, aus dem seine Schwägerin kommt – und wo laut ihr Monster lauern.

Bei der Befragung durch den Psychologen Winter, den die Polizei hinzuzieht, offenbart Laura noch mehr Unglaubliches. Sie war mit ihrer Schwester, Patricks Ehefrau, und deren Tochter im besagten Dorf im Ferienhaus ihrer Eltern. Im Dorf, wo seit dem Unfall alle Menschen verschwunden sind.

Es beginnt ein Rennen um Leben und Tod, das erst einfache Erklärungen auftischt, um doch eine plötzliche Rolle rückwärts zum Wahnsinn zu machen. Wulf Dorns Geschichte scheint sehr konstruiert. Doch ist die Aufösung auch wirklich so realitätsfern, wie wir es gerne hätten?

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