Kühler Koffein-Kick

So wird das Trendgetränk Cold Brew Coffee zubereitet

Kalter Kaffee ist besser als sein Ruf, zumindest wenn es um sogenannten Cold Brew geht. Das Geheimnis: Der Kaffee wird kalt aufgeschüttet und darf lange ziehen.
Kaffeefans haben ihn schon längst für sich entdeckt: den sogenannten Cold Brew Coffee. Wie wird er zubereitet und was ist das besondere daran? © Adobe Stock

Wer den Tag mit einer Tasse Cold Brew Kaffee starten möchte, sollte das Getränk am besten schon am Abend vorbereiten. Denn anders als Filterkaffee wird es tatsächlich mit kaltem Wasser zubereitet – und sollte vier bis zwölf Stunden ziehen. Das empfiehlt der Deutsche Kaffeeverband.

Wie schmeckt Cold Brew Kaffee?

Cold Brew schmeckt etwas milder als herkömmlicher Filterkaffee: Weil er nicht mit heißem Wasser aufgebrüht wird, lösen sich weniger Bitterstoffe und Säuren aus dem Kaffeepulver. Außerdem wartet Cold Brew durch die lange Ziehzeit mit einem etwas höheren Koffeingehalt auf als sein heißes Gegenstück.

Wie kann man Cold Brew zubereiten?

Mehr Utensilien als bei herkömmlichem Kaffee werden bei der Zubereitung nicht benötigt: Es genügen grob gemahlenes Kaffeepulver, ein Kaffeefilter und eine Kanne.

Die Zubereitung ist einfach. Für eine Tasse Cold Brew werden 20 bis 25 Gramm Kaffeepulver mit 250 Millilitern kaltem Wasser aufgegossen. Anschließend: Die Mischung gut durchrühren und abdecken.

Wer seinen Kaffee richtig kalt genießen möchte, kann den Cold Brew zum Ziehen in den Kühlschrank stellen. Hier sollte er allerdings etwas länger ruhen als bei Zimmertemperatur, nämlich zwölf bis 24 Stunden.

Nach der Ziehzeit kann der Kaffee gefiltert werden – und lässt sich anschließend ganz klassisch schwarz oder mit Milch genießen. Für Experimentierfreudige ein Tipp des Deutschen Kaffeeverbandes: Den Cold Brew mit Fruchtsaft verfeinern. Als Drink schmeckt er demnach auch mit Gin und Tonic.

dpa

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