Öfters mal Chicorée

Warum bitteres Gemüse gesund ist

Die meisten mögen es lieber süß. Dennoch gibt es gute Gründe, die für mehr Grapefruit, Endivie oder Mangold auf den Speiseplan sprechen.
Einige Gemüsesorten wie Chicoree sind gerade aufgrund ihrer Bitterstoffe sehr gesund – doch der Geschmack ist nicht Jedermanns Sache. © Adobe Stock

Bittergeschmack ist nicht etwas für jeden. Doch Gemüsesorten wie Chicorée oder Endivie gelten insbesondere dank ihrer enthaltenen Bitterstoffe als besonders gesund – ein Argument mehr, diese hin und wieder auf den Tisch zu bringen.

Bitteres Gemüse ist gut für die Verdauung

Die Bitterstoffe können die Verdauung auf Trab bringen und haben außerdem positiven Einfluss auf die Funktion von Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse, berichtet die Zeitschrift „Neue Apotheken Illustrierte“.

Wo sind Bitterstoffe drin?

Auch in Rosenkohl, Brokkoli, Artischocken, Rucola, Minze, Mangold, Radicchio, in Grapefruit und in verschiedenen Apfelsorten sowie in manchen Gewürzen – unter anderem in Kerbel, Estragon und Lorbeer – stecken die Stoffe.

Bitteres Gemüse hilft beim Abnehmen

Diese wirken demnach wohltuend bei Blähungen und verbessern die Verdauung von Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten. Darüber hinaus könnten Bitterstoffe beim Abnehmen helfen. Sie minderten demnach wegen ihres intensiven Eigengeschmacks den Heißhunger auf süße Speisen.

Im Spätsommer hat zum Beispiel Endivie Saison: Die Blätter schmecken nicht nur als Salat. Man kann sie auch als Bestandteil eines Auflaufs servieren oder in einen Kartoffelstampf hineinmischen.

dpa

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