Getestet

Fertiges Veggie-Hack kommt ganz schön salzig daher

Starke Soja- oder Tofunote, leichte Rauchnote und würzig - so beschreiben Öko-Tester den Geschmack von vegetarischem Hack.
Wer Chili sin Carne zubereiten möchte, greift gern auf vegetarisches Hack zurück. © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Wer auf Spaghetti Veganese statt Bolognese steht oder ein Chili sin Carne einem Chili con Carne vorzieht, kommt um vegetarisches Hack nicht herum. Da sind die fertig gewürzten Packungen aus Erbsenprotein, Tofu und Co. aus dem Handel praktisch und zeitsparend. Aber auch von guter Qualität?

Veggie-Hack im Test

Die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 3/2021) wollte es genau wissen und hat 20 Veggie-Hacks unter die Lupe genommen. Geschmacklich nichts zu meckern Bis auf zwei Ausrutscher gibt es rein geschmacklich nichts zu meckern.

Soja, Getreide, Pilze oder Tofu sorgen für unterschiedliche Geschmacksnoten und sind je nach Wahl mal bissfest, elastisch, knusprig oder saftig.

Kein „sehr gut“ dabei

Doch ein Testurteil „sehr gut“ sucht man vergeblich. Das liegt an mal mehr oder mal weniger gefundenem Mineralöl und vor allem an zu viel Salz. In gut der Hälfte der Produkte fanden die Tester Salzgehalte von mehr als 1,1 Gramm pro 100 Gramm.

In Finnland würden solche Fertiggerichte einen Warnhinweis tragen, schreibt die Zeitschrift. Bio-Produkte liegen vorn Bei den vier mit „gut“ bewerteten Produkten liegt Bio vorn.

Veggie-Hack: Welche Marken sind „gut“

Es handelt sich um: Beryn Premium Seitan Veggie Hack, vegan (5 Euro/200 g), Like Meat Like Hack aus Soja, vegan (3,32 Euro/200 g), Lord of Tofu – Tofu Hack, vegan (3,01 Euro/200 g) und Real Quality Bio-Tofu Hack, vegan (2,21 Euro/200 g).

Die Preise beziehen sich auf den November 2020, wo eine geringere Mehrwertsteuer erhoben wurde. Vier Produkte schneiden noch „befriedigend“, fünf „ausreichend“ ab.

Einige Produkte „mangelhaft“

Für sieben Produkte hagelt es mangelhafte oder ungenügende Urteile. Zur Abwertung führen vor allem nach „Öko-Test“-Kriterien gemessene Mineralölbestandteile.

„Öko-Test“ hält es für möglich, dass Spuren davon aus dem Produktionsprozess oder der Verpackung stammen könnten.

Weitere Tipps und Themen unter:

www.ruhrnachrichten.de/leben

dpa

Lesen Sie jetzt