Tipp für Gartenfreunde

Große Staudenpflanzen richtig abstützen

Große Stauden wie Rittersporn, Astern oder Dahlien machen sich gut in jedem Garten, doch sie müssen gestützt werden. Wie können die Pflanzen trotz Stangen ihre volle Pracht entfalten?
Damit Stauden nicht in sich zusammenfallen, ist es wichtig, sie gut abzustützen - zum Beispiel mit Holzstäben. © Ket Sang Tai/Adobe Stock

Manche Stauden wie Astern werden über den Sommer so groß und mächtig, dass sie auseinanderfallen oder abknicken, wenn Hobbygärtner ihnen nicht helfen.

Das Problem: Meist bieten die üblichen Stützen für Stauden – etwa gewundene Stangen oder Bambusstäbe – allein noch keinen Halt. Die Pflanzen müssen daher an den Stangen festgebunden werden, so die Staudengärtnerin Svenja Schwedtke. Doch hübsch sieht das nicht aus.

Die Lösung: Je früher man die Stützen aufstellt, umso besser. Dann können die Stauden in sie hineinwachsen und teils sogar optisch nahezu verschwinden. „Das sieht organischer aus, als wenn man einen Stock dazu steckt und das dann festtüddelt“, sagt die Gärtnerin. Zumal man Letzteres ja immer erst dann machen könne, wenn die Stauden hoch gewachsen sind und der Horst schon auseinanderfällt.

Welche Stützen sind für Stauden am besten?

Gut eignen sich als Stützen geschwungene Halbkreise aus Metall und Holz, deren Beine man in die Erde stecken kann, so Schwedtke. Alternativ kann man Bambusstäbe über Kreuz vor die Stauden stecken. Auch das stützt die Pflanzen etwas, sie wirken aber nicht wie eingesperrt.

Welche Pflanzen sollten abgestützt werden?

Sinnvoll sind Stützen beispielsweise für Tomatenpflanzen und schön blühende Großstauden wie Rittersporn, Aster, Phlox, Dahlien oder Pfingstrosen. Wurden sie bislang nicht abgestützt, ist es aber auch nie zu spät: Denn optisch ist es weniger störend, die Stütze zu sehen, als dass die Pflanzen abknicken oder umfallen.

Und gerade für Stauden, die nun erst an Masse zulegen und im Spätsommer und Herbst blühen wie Rauhblatt-Astern oder Glattblatt-Astern, ist jetzt schon Zeit für die stützenden Stangen.

dpa

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