Kolumne

Richtig bräunen: Keine Chance für Sonnenbrand

In der Leben-Kolumne schreibt Marc Bracht über Gesundheit und Wellness. Da jetzt die Sonne wieder scheint, geht‘s ums richtige Bräunen.
fresh sliced beetroot on wooden surface © Montage: Adobe Stock/Kaminski

Endlich, endlich, endlich! Die Sonne scheint, es duftet schon nach Sommer. Nun können wir wieder in der Sonnen faulenzen. Farbe kriegen. Um nicht Gefahr zu laufen, danach wie ein Grillhähnchen auszusehen, sollte man diese Tipps beachten.

Richtig bräunen: Was passiert bei Sonnenbrand?

Ich spreche aus Erfahrung. Obwohl ich eigentlich schnell knackig braun werde, wurde auch ich schon zum Sonnenbrandopfer. Einmal auf Rügen war es sogar so schlimm, dass ich mich so richtig übel gepellt habe.

Doch was passiert eigentlich bei Sonnenbrand? Wenn die Haut krebsrot wird, anschwillt und juckt, ist es meistens schon zu spät. Denn diese Reaktionen zeigen, dass der Körper schon dabei ist, die Schäden zu beheben.

Die Rötung ist durch geweitete Blutgefäße in der Haut bedingt. Ein normales Anzeichen für eine entzündliche Reaktion. Die betroffenen Stellen werden besser mit Nährstoffen und Zellen des Immunsystems versorgt.

Warum ist Sonnenbrand so gefährlich?

Auf Rügen stand ich abends vorm Spiegel, mein Gesicht hatte die Farben Braun, Rosa und Rot. Alles tat weh. Die Urlaubsstimmung war passé. Mir war direkt klar, da habe ich echt großen Mist gebaut.

Die Medizin gibt mir recht: Lange der Sonnenstrahlung ausgesetzt zu sein, lässt die Haut altern. Schlimmer Sonnenbrand kann zu Narbenbildung führen. Und noch schlimmer: Das Hautkrebsrisiko schießt in die Höhe. Besonders dann, wenn man immer mal wieder einen Sonnenbrand hat.

Richtig bräunen: Die besten Tipps

Wie lässt sich Sonnenbrand vermeiden, aber trotzdem eine gesunde Bräune sicherstellen? Diese Frage schoss mir damals durch den Kopf, als ich am nächsten Tag lieber nicht zum Strand zog.

Meine Recherche ergab: Menschen mit blassem Hauttyp sollten sich maximal zehn Minuten in der Sonne aufhalten, ein heller Hauttyp darf 20, ein neutraler 30 und ein dunkler bis zu 90 Minuten.

Verhindert Sonnencreme die Bräune?

Außerdem wichtig: Sonnenanbeter sollten sich schleunigst von dem Gedanken verabschieden, dass man mit Sonnencreme auf der Haut nicht braun wird. Das ist nämlich überhaupt nicht der Fall.

Tatsächlich wird man mit Sonnencreme zwar langsamer, dafür aber nachhaltig braun. Die Wahl des Lichtschutzfaktors sollte dabei dem Hauttyp entsprechen. Von heller und höher zu niedriger und dunkler.

Vor und nach dem Sonnenbaden

Das Sonnenbaden setzt zudem Planung und Nachsorge voraus. So sollte man vor dem Bräunen stets ausreichend Wasser trinken und sich danach mit Aftercare-Produkten eine Wellnessbehandlung gönnen. Wer das alles beherzigt, wird definitiv besser davonkommen – und aussehen – als ich auf der Rügen-Reise.

Gesundheit, Wellness, Rezepte: Auf Ruhr Nachrichten Leben finden Sie weitere spannende Themen:

www.ruhrnachrichten.de/leben

Lesen Sie jetzt