Nichts für Vierbeiner Warum man Hunde zu Halloween nicht verkleiden sollte

Halloweendeko mit Hund
Halloweendekorationen sind in Ordnung, insofern sie Hunde oder Katzen nicht verschrecken. © Adobe Stock
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Angsteinflößende Kostüme, falsche Grabsteine und grinsende Kürbisse sollen andere zum lustigen Gruseln bringen – doch für Heimtiere kann Halloween tatsächlich zum Fürchten sein. Verkleidungen sind für Tiere kein Spaß, sondern Stress, warnt die Tierschutzorganisation Vier Pfoten.

Einschränkung von Mimik & Co.

Kostüme schränken die Tiere nicht nur in ihrer Bewegungsfreiheit ein, sie werden auch ihrer Kommunikationsmöglichkeiten beraubt. Denn Hunde kommunizieren über Körpersprache.

Sind Rute und Ohren durch einen Umhang oder eine Verkleidung verdeckt, können sie nicht mehr artgemäß kommunizieren, erklärt Sarah Ross, Heimtier-Expertin bei Vier Pfoten. Auch Kostümteile wie eine falsche Axt oder Flügel seien für Vierbeiner verstörend, weil die Tiere sie nicht abschütteln können.

Eigenes Gesicht nicht verdecken

Auch Menschen sollten mit der eigenen Verkleidung Tieren gegenüber rücksichtsvoll umgehen. Wer ein besonders sensibles Tier hat, sollte in dessen Nähe möglichst kein Kostüm tragen, das auch das Gesicht verdeckt.

Hunde und Katzen erkennen uns natürlich auch am Geruch, aber vor allem lesen sie unsere Mimik. Masken und Ganzkörperkostüme können Tiere verunsichern, so die Vier Pfoten-Expertin.

Klingel abstellen

Auch ständiges Klingeln und Klopfen und wechselnder Besuch an der Haustür versetzen viele Hunde in Alarmbereitschaft, vor allem Hunde, die dazu neigen, bei jedem Türklingeln anzuschlagen.

Um empfindliche Tiere vor Dauerlärm zu schützen, kann man sie in einem abgelegenen Raum unterbringen und Musik laufen lassen, um von Türgeräuschen abzulenken, rät Ross. Wenn möglich, sollte man die Klingel leiser stellen oder ganz ausmachen.

dpa

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