Gut eingepackt Was bringt ein Wärmeschutzvlies für Pflanzen?

Wärmeschutzvlies für Pflanzen
Ein Wärmeschutzvlies schützt nicht nur vor Kälte, sondern auch vor übermäßiger Verdunstung und damit vor dem Austrocknen der Pflanze. © Christin Klose/dpa
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Nicht nur Kälte ist im Winter für Pflanzen ein Problem, sondern auch die Sonne und die zeitweise frühlingshafte Wärme. Ein guter Schutz gegen alle drei Extreme ist daher wichtig.

Warum Wärmeschutz aus Vlies?

Fachleute empfehlen oft, Winterschutzvliese für Pflanzen zu kaufen. Darin sollte man alle nicht zweifelsfrei frostharten Pflanzen einwickeln, wenn die Wetterprognose Minusgrade ansagt. Luftdichte Plastiktüten und ähnliches Material sind dafür nicht geeignet.

Vor Austrocknung schützen

Pflanzen im Freien brauchen auch Luft, vor allem aber Wasser zum Überleben. Denn die größere Gefahr für Pflanzen im Winder ist häufig das Austrocknen und nicht die Kälte. Kalter Wind etwa entzieht den Pflanzen durch Verdunstung Wasser, so die Gartenakademie Rheinland-Pfalz.

Deren Experten raten daher für viele Pflanzen zu Winterschutzvliesen. Sie sind atmungsaktiv und lassen Licht und Wasser durch. Zugleich isolieren sie die Pflanzen gut gegen Kälte und schützen vor übermäßiger Verdunstung an Tagen mit Bodenfrost. Und im Gegensatz zu den als Kälteschutz ebenfalls oft empfohlenen Schilfmatten stören laut Gartenakademie die Pflanzenvliese nicht das natürliche Mikroklima.

Zwischendurch auspacken

Zusätzlich sollte zum Schutz der Wurzeln der Boden mit Laub bedeckt werden. Alternativ gibt es Abdeckscheiben für Kübelpflanzen im Fachhandel.

Aber: Wird es zwischendurch wärmer, was gerade zum Frühlingsbeginn der Fall ist, sollte man die Isolierungen wieder abmachen oder zum Lüften öffnen. Sonst wird es den Pflanzen unter ihrem Vlies zu warm.

dpa

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