Für den Winterurlaub Tipps gegen Höhenangst in den Bergen

Höhenangst in den Bergen überwinden
Damit der Bergausflug nicht aufgrund von Höhenangst zur Zitterpartie wird, gibt es einige Tricks. © Adobe Stock
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Menschen mit Höhenangst sollten versuchen, ihre Blickgewohnheiten zu verändern. Oft suchten sie mit ihren Augen die Gefahr – sie schauen nach unten in die Abgründe, statt nach vorne auf den Weg in die Sicherheit, berichtet die Fachzeitschrift „Outdoor“ (12/2022). Das sei ein Paradoxon, bei vielen Betroffenen aber Realität.

Was beruhigend wirken kann: Sich an den Schritten des Vorausgehenden orientieren. Ein weiterer Ratschlag: Wer zum Beispiel auf einer Wanderung die Aussicht genießen möchte, stellt sich breitbeinig an einen sicheren Ort und lässt den Blick von nah nach fern schweifen – am Rand der Berge entlang.

„Nur nicht ins Nichts gucken“, heißt es in dem Bericht. Dadurch könne Höhenschwindel und damit Angst entstehen.

Wanderstöcke sind kontraproduktiv

Auch zur Gangtechnik gibt es einen Tipp: Den Körperschwerpunkt beim Laufen stets über dem jeweils belasteten Bein halten und den Schuh mit vollem Profil aufsetzen. Das gebe mehr Sicherheit.

Nicht förderlich bei Höhenangst seien Wanderstöcke, weil sie Sicherheit vorgaukelten: Feinmotorik, Gangtechnik und Balance schule man durch das Gehen ohne Stöcke besser.

Weitere Tipps bei Höhenangst

Generell gilt: Wer Probleme mit Höhe hat, sollte sich langsam an herausfordernderes Gelände herantasten und die Touren entsprechend zurückhaltend planen. Im Zweifel stets mit der Möglichkeit, umkehren zu können.

Längere Wanderungen von Hütte zu Hütte sollten Betroffene erst buchen, wenn sie wissen, wie sie in Angstsituationen reagieren und handeln können.


dpa

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