Kolumne

Jumping Fitness – mehr als nur ein bisschen Rumgehüpfe

Kennen Sie schon Jumping Fitness? Dabei werden verschiedene Übungen und Choreografien auf Mini-Trampolinen ausgeführt. Annika Makowka hat's ausprobiert – und war schnell außer Atem.
Annika Makowka berichtet dieses Mal in der Besser leben-Kolumne von ihrer Erfahrung mit der Trendsportart Jumping Fitness. © Adobe Stock/Makowka

„Bei uns im Fitnessstudio gibt es jetzt auch diesen Kurs mit den Trampolinen, sieht ganz witzig aus. Wollen wir das mal testen?“, fragte mich eine Freundin vor ein paar Wochen. Gesagt, getan und direkt für den sogenannten Jumping Fitness-Kurs angemeldet.

Was ist Jumping Fitness überhaupt?

Die Sportart ist tatsächlich erst ein paar Jahre alt, hat jedoch die Fitnessstudios in den USA und dann auch bei uns im Sturm erobert.

Das Prinzip ist einfach: Jeder Kursteilnehmer steht auf seinem eigenen kleinen Trampolin, das vorn mit einer Haltestange ausgestattet ist. Mithilfe festgelegter Hüpf-Kombinationen und Schritte entstehen ganze Choreografien, mal schneller, mal langsamer, mal mit mehr und mal mit weniger Körpereinsatz.

Das Springen auf dem Trampolin hat viele positive Effekte: Man kann Gleichgewichtssinn und Ausdauer trainieren, Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit werden gestärkt und es werden viele Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht.

Absolut ausgepowert, aber glücklich

Aber zurück zu meiner Erfahrung mit dem Trampolinkurs. Wir haben zunächst mit einem leichten Warm-up angefangen: Leichtes Federn, um sich erst einmal auf die Bewegungsabläufe einzustimmen und um das Trainingsgerät kennenzulernen. Und sofort wurden Erinnerungen daran geweckt, wie viel Spaß ich als Kind beim Hüpfen hatte. Man fühlt sich leicht, hat gute Laune und merkt dennoch, wie erste Muskeln langsam wach werden.

Ganz so seicht ging es leider nicht mehr weiter. Immer schnellere Lieder mit schnellerem Beat führen unweigerlich dazu, dass man auch schneller springen muss, um im Rhythmus zu bleiben.

Und was am Anfang noch kleine, entspannte Hüpfer waren, entwickelte sich schnell zu ausgeprägtem „Stomping“, bei dem die Knie beim Springen so hoch wie möglich angezogen werden müssen.

Der Schweiß fließt in Strömen, man kommt schnell „aus der Puste“ und merkt, wie der Puls immer schneller wird. Ausdauertraining pur! Spaß macht es trotzdem, vor allem, weil man in der Gruppe synchron zu guter Musik hüpft.

Nach dem Kurs schielte ich zu meiner Freundin rüber, deren Kopf genauso rot wie meiner war. „Puh, jetzt bin ich aber auch richtig fertig“, war ihre treffende Erkenntnis. An dem Abend haben wir auf jeden Fall beide früh und sehr tief geschlafen.

Bei Jumping Fitness ist Ausdauer gefragt

Wir werden den Kurs definitiv nochmal mitmachen – auch, weil wir beide hoffen, dass sich unsere Kondition mit der Zeit weiter verbessert. Denn eins ist ganz klar: Bei Jumping Fitness kommt es auf Durchhaltevermögen und Ausdauer an. Aber das Training ist eben auch extrem effektiv und verbrennt ordentlich Kalorien. Und die Bikinifigur für den Sommer entsteht schließlich nicht von allein.

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