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Was hilft, wenn der Po nach der langen Radtour schmerzt?

Man kennt das: Man freut sich auf die erste lange Radtour, doch danach tut alles weh – vor allem der Hintern. Hier finden Sie Tipps, was vorbeugend gegen die Po-Schmerzen hilft.
Nach einer langen Fahrradtour kann es schon einmal zu Schmerzen im Gesäßbereich kommen – was hilft gegen Po-Schmerzen nach dem Fahrradfahren? © Tobias Hase/dpa

Nach der ersten Radtour im Frühling ist man platt – und oft fühlt sich der Hintern genauso an. Schließlich liegt auf dem Kontaktpunkt zwischen Gesäß und Sattel beim Radeln der Großteil des Körpergewichts.

Die gute Nachricht: Der Po gewöhnt sich in aller Regel an die anfangs ungewohnte Belastung. Darauf weist der Pressedienst Fahrrad (pd-f) hin. Oft sind Po-Schmerzen ein Phänomen, das sich von selbst erledigt.

Ein neuer Sattel kann Entlastung bringen

Bleiben die Schmerzen, sollte man darüber nachdenken, den Sattel auszutauschen. „Dass der von vornherein verbaute Sattel auch passt, ist ein Glücksspiel“, so der Sportwissenschaftler Kim Tofaute gegenüber dem pd-f.

Auch wenn man mit Schmerzen im Genitalbereich vom Rad absteigt, kann ein neuer Sattel ratsam sein. In diesem Fall rät Tofaute zu einem Sattel mit Entlastungszonen und Aussparungen.

Radkleidung beugt Druckstellen und Reibung vor

Oft sind es auch die Nähte der Kleidung, die unangenehmen Druck ausüben und so zu Schmerzen führen. Die Jeans eignet sich somit für die Radtour eher weniger. „Radhosen sind zu empfehlen oder Sportunterwäsche ohne Nähte. Dann drückt auch nichts“, so Tofaute.

Wer dann auch noch hin und wieder aus dem Sattel geht und das Gesäß entlastet, tut viel dafür, dass nach der Radtour nichts drückt oder schmerzt.

dpa

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