Wasserspaß

Wie bekommt man auf der Wasserrutsche ordentlich Tempo?

Rutschen macht erst so richtig Spaß, wenn man schnell nach unten kommt. Ein preisgekrönter Rennrutscher erklärt, wie man ordentlich Fahrt aufnimmt.
Damit man möglichst schnell durch die Wasserrutsche rast, gibt es ein paar gute Tipps von einem Rutschenprofi. © Adobe Stock

Wer im Freibad etwas Action liebt, ist wohl an der Wasserrutsche zu finden. Wer möglichst schnell durch die Rutsche gleiten möchte, sollte die Drei-Punkt-Technik nutzen.

Wie funktioniert das Rutschen mit der Drei-Punkt-Technik?

Man liegt dabei auf dem Rücken, erklärt Carsten Bücken, Vorsitzender des Deutschen Rennrutsch Verbandes (DRV). Aber nur drei Körperstellen berühren dabei die Rutsche, so dass man durch die geringe Reibung ordentlich Fahrt aufnehmen kann.

So geht’s: Die Füße werden übereinandergeschlagen, so dass nur eine Ferse die Rutschfläche berührt. Die Schulterblätter bilden die beiden weiteren Berührungspunkte. Der Po wird nach oben gedrückt, hat also keinerlei Kontakt mit der Rutsche.

Mehr Tempo mit der engen Badehose

Ohne Körperspannung geht da nichts, so Bücken. „Die Arme greift man über dem Kopf. Einige legen die Hände auch gerne in den Nacken, weil sie so mehr Kontrolle in den Kurven haben.“

Auch die Badekleidung beeinflusst das Rutsch-Tempo. Die enge Badehose ist besser als die Boxershorts: „Die hängt durch und wirkt als Bremsfallschirm“, sagt Bücken.

Hilft der freie Hintern bei der Rutschgeschwindigkeit?

Übrigens: Es hält sich der Tipp, dass man die Badehose in die Po-Ritze ziehen sollte, um die Reibung nochmals zu verringern. „Das ist allerdings Quatsch“, so das Urteil des Rennrutsch-Experten.

dpa

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