93 Anmeldungen für die Offene Ganztagsschule in Legden – aktuell ist für 80 Kinder Platz

hzOGS Legden

Das Angebot der Offenen Ganztagsschule in Legden kommt gut an bei den Eltern. So gut, dass für das kommende Schuljahr 93 Kinder angemeldet wurden. Platz gibt es aktuell nur für 80 Kinder.

Legden

, 04.03.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Offene Ganztagsgrundschule in Legden war Thema in der Schulausschusssitzung am Montag. Nicht nur der Bericht über das vergangene Halbjahr seit dem Trägerwechsel stand an – vielmehr galt es, eine wichtige Entscheidung für die Zukunft zu fällen. Einstimmig fiel am Ende das Votum aus: Die OGS wird um eine vierte Gruppe erweitert.

93 Kinder sind für das nächste Halbjahr angemeldet

Gast in der Sitzung war Jürgen von Deenen vom Kolpingbildungswerk mit Sitz in Coesfeld, das seit Mitte 2019 die Trägerschaft für die Offene Ganztagsgrundschule und die verlässliche Schule von acht bis eins übernommen hat. 79 Kinder nutzen aktuell das Angebot der Offenen Ganztagsgrundschule. Dann kamen die Anmeldungen für das nächste Halbjahr: 93. „60 Kinder bleiben, 33 kommen neu hinzu“, sagte von Deenen. Eventuell noch ein weiteres Kind, so dass die Zahl bei 94 liegt.

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„Alle Kinder, die angemeldet sind, haben Bedarf“, betonte der Mitarbeiter des Kolping-Bildungswerkes. Das heißt, die vom Gemeinderat aufgestellten Kriterien treffen zu, die Familien haben den Betreuungsbedarf. Das betonte auch Bürgermeister Friedhelm Kleweken in der Ausschusssitzung. „Das ist eine erfreulich hohe Zahl“, bewertete er die hohe Resonanz auf das Angebot.

Gesellschaftsspiele werden auch gespielt in der Offenen Ganztagsschule an der Brigidenschule in Legden.

Gesellschaftsspiele werden auch gespielt in der Offenen Ganztagsschule an der Brigidenschule in Legden. © Markus Gehring

Zugleich zeichnete der Bürgermeister die Folgen auf: Durch den Erweiterungsbau an der Brigidenschule gebe es nun auch mehr Raum für die OGS-Kinder. Deswegen der Vorschlag der Verwaltung: eine Gruppe mehr für die OGS einzurichten. „Natürlich kostet das unterm Strich mehr Geld“, so Kleweken, und nannte die Summe: 20.000 Euro.

Statt 100.000 Euro gibt die Gemeinde 120.000 Euro für die OGS aus

Die Kommunalpolitiker signalisierten Zustimmung. Ausschussvorsitzende Martina Schrage (CDU) kommentierte die Entwicklung nur kurz. „Die Arbeitswelt der Eltern hat sich geändert.“ Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass der Rat bei der Verabschiedung des Haushalts statt 100.000 Euro 120.000 Euro für die OGS einplanen sollte. Dieses Geld geht als sogenannte Defizitabdeckung an den Träger der OGS.

Auch die verlässliche Schule von acht bis eins wird im Dahliendorf und im Stiftsdorf rege genutzt. 52 Anmeldungen habe es für in Legden und 24 in Asbeck gegeben. Aktuell nutzen in Legden 50 Kinder und in Asbeck 25 Kinder das Angebot, wie Jürgen van Deenen mitteilte.

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Kurz ging er auch auf das erste halbe Jahr der OGS-Trägerschaft ein. „Sie haben hier ein tolles Team, das hat uns den Einstieg erleichtert.“ Es gebe eine gute Zusammenarbeit mit den zehn pädagogischen Mitarbeiterinnen und den drei Kräften aus dem Küchenteam. OGS-Leiterin Lisa Frieling, ebenfalls Gast der Ausschusssitzung, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Das Team arbeite ja auch schon lange zusammen. „Die Kinder und die Eltern haben eigentlich nichts gemerkt“, sagte sie, und Jürgen van Deenen stimmte zu.

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