Lichterglanz für Augen und Seele im Asbecker Damenstift

Kirchenkonzert

Das Asbecker Stift hat sich in seinem schönsten Licht gezeigt. Bei der Aktion „Finde dein Licht“ war auch der Kirchenchor beteiligt, der mit schönen Stimmen Sonnenschein ins Dunkel brachte.

Legden

, 04.02.2020, 15:32 Uhr / Lesedauer: 2 min
Lichterglanz für Augen und Seele im Asbecker Damenstift

Mit einem spirituellen Konzert begeisterte der Asbecker Kirchenchor die Zuschauer in der Kirche St. Margaretha. © Anna-Lena Haget

Wenn in Asbeck die Sonne langsam sinkt, lässt sich das eigene, innere Licht am besten entdecken. Das Damenstift Asbeck erleuchtete am Samstag im Lichterglanz bei der Aktion „Finde dein Licht“ der Klosterlandschaft Westfalen-Lippe.

„Letztes Jahr war es hier proppenvoll und ich glaube, heute wird es wieder gut besucht sein“, so Bernhard Laukötter vom örtlichen Heimatverein, der Mitinitiator der Aktion war. Auch die Kirchengemeinde St. Brigida-St. Margaretha und der Asbecker Kirchenchor hatten das Ereignis mit vorbereitet.

Elektrische Kerzen

Unzählige Kerzen säumten den Weg der Besucher rund um das Stift bis zur nahegelegenen Kirche. „Elektrische Kerzen aus Sicherheitsgründen“, erklärte Bernhard Laukötter. Das tat der schönen Lichtstimmung im Dormitorium und an der Kirche jedoch keinen Abbruch.

Im Vorfeld hatten sich zahlreiche Freiwillige um die Vorbereitungen gekümmert. Vor und nach dem Konzert des Asbecker Kirchenchors bot der Heimatverein Führungen rund um das Stift Asbeck an.

Konzert für die Seele

Bei „Finde dein Licht“ ist das Asbecker Stift bereits zum zweiten Mal dabei. „Seit 2019 ist das um 1140 gegründete Stift Teil der Klosterlandschaft“, so der Vorsitzende des Heimatvereins bei seiner Begrüßungsrede zum Konzert.

Im Kerzenlicht überraschten die Chorsänger ihre Zuhörer beim Einzug in die Kirche mit dem Gospelsong „We are marching in the light of God“. Unter der Leitung von Ursula van der Linde-Bancken und am Keyboard begleitet von Seong-Hwa Kim gab der Chor eine stimmige Kostprobe seines Könnens.

Taizé-Gesänge und Pop

Nicht nur klassische Kirchenchorliteratur stand auf dem Programm. Eine eindrucksvolle Interpretation des Pophits „Adiemus“ versetzte das Publikum in Verzückung. Eine angenehme Gänsehaut bekamen die Zuschauer auch beim lateinischen Taizé-Gesang „Ubi Caritas“.

Dazwischen regten einige Chormitglieder das Publikum zum Nachdenken an. Mit spirituellen Texten etwa von Hanns-Dieter Hüsch ging manchem der Zuhörer im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht auf. Zum Ende fielen dann die Zuschauer selbst spontan bei „Wir wandeln alle in Gottes Licht“ in den Gesang mit ein.

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