Auf positivem Weg

Legden Ob Fusion der Kirchengemeinden, neues Gewerbegebiet an der A 31 oder Zukunft der Schulen: Viele aktuelle Themen standen gestern morgen im Blickpunkt, als die Gemeinde Legden gemeinsam mit der Wirtschaftsinitiative Legden-Asbeck (Wila) zum Neujahrsempfang eingeladen hatte.

13.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Auf positivem Weg

<p>Beim Neujahrsempfang im Dormitorium (v. l.): Bürgermeister Friedhelm Kleweken, Wila-Geschäftsführer Heinz Fischert, Martina Schrage vom Wila-Vorstand, Pfarrer Christian Dieker, Bernhard Laukötter und Wila-Vorsitzender Wilhelm Terhörst. Ohm</p>

Dem Ruf waren zahlreiche Vertreter aus dem öffentlichen Leben, der Wirtschaft, aus Vereinen und Verbänden gefolgt. Wilhelm Terhörst konnte sie im vom Heimatverein Asbeck festlich geschmückten Dormitorium willkommen heißen, und auch er sparte das Thema Hauptschule nicht aus. "Es lohnt sich, sich dafür einzusetzen", hob er die gemeinsamen Anstrengungen von Wila und Schule hervor. Darüber hinaus betonte er die gute wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde und zog eine Bilanz der Aktivitäten der Initiative.

Bürgermeister Kleweken, der gestern zugleich seinen 55. Geburtstag feiern konnte, zog zunächst eine Bilanz des vergangenen Jahres. Der Aufschwung sei auch in Legden spürbar gewesen. Bei Landwirtschaft und Dienstleistungen sehe es gut aus, Nachholbedarf gebe es in der Industrie. Deshalb brauche Legden dringend das neue Gewerbegebiet an der A 31. Er hoffe, dass im Februar mit Ahaus die gemeinsame Organisationsform dafür entstehen könne. 2007 sei ein Jahr der Baustellen gewesen, verwies Kleweken auf viele zukunftsweisende Vorhaben vom Asbecker Feuerwehrgerätehaus über Hauptstraße und Neue Mitte bis hin zum Bahnhof. Auszubauen gelte es weiterhin das Betreuungsangebot für Kinder. Sorge bereite ihm der Geburtenrückgang. Erfreulich sei jedoch, dass es im vergangenen Jahr mit 80 Geburten wieder einen Anstieg gegeben habe. Kleweken betonte, dass Legden auch in Zukunft eine weiterführende Schule haben müsse. Gemeinsam mit Ahaus und Heek entstehe ein Konzept zur Schulentwicklung. Insgesamt sah er auch angesichts solider Finanzlage die Gemeinde auf einem guten Weg.

Gemeindefusion

Pfarrer Christian Dieker hob die Perspektiven hervor, die mit der kommenden Fusion der Pfarrgemeinden von Asbeck und Legden verbunden seien. Priestermangel und Finanznöte erforderten diesen Schritt. Doch sollten Legdener und Asbecker Identitäten gewahrt bleiben, wenngleich es auch Einschnitte geben werde. So sei nur ein Pfarrbüro möglich, aber es könne auch Bürozeiten in Asbeck geben.

In die Vergangenheit entführte Bernhard Laukötter die Zuhörer: Er zeigte kenntnisreich die Verbindungen zwischen dem Stift Asbeck und der alten Kaiserstadt Wien auf. Für den musikalischen Rahmen sorgten Teresa Schrage und Viktoria Vennemann unter der Leitung von Birgit Woltering. to

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