Bei Jürgen Göckemeyer laufen im Legdener Rathaus die Fäden für die Vorbereitung auf die Stichwahl zusammen – wie schon zur Kommunalwahl. © Markus Gehring
Bürgermeister-Stichwahl Legden

Bürgermeister-Stichwahl: Was zu beachten ist und wann es Ergebnisse gibt

Die Legdener sind am Sonntag, 27. September, aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Abends wird feststehen, wer Bürgermeister wird. Was ist zu beachten? Wir haben Fragen und Antworten zusammengestellt.

Am Sonntagabend (27. September) wird es spannend in Legden. Wer wird Bürgermeister? Bernhard Laukötter (CDU), auf den am 13. September 1735 der Wählerstimmen entfielen, oder Dieter Berkemeier (parteilos), dem 1655 Wähler ihre Stimme gaben? Wer kann die Wähler für sich gewinnen, die am 13. September ihr Kreuzchen bei Gerd Heuser (UWG) gemacht haben? Die Vorbereitungen im Rathaus für die Stichwahl laufen. Wir haben Fragen und Antworten zusammengestellt.

Nein, es gibt keine neuen Karten. Diejenigen, die zur Kommunalwahl am 13. September ausgegeben wurden, gelten auch für die Stichwahl. Wer sie aus Versehen entsorgt hat, kann schriftlich (auch online) oder persönlich, nicht aber telefonisch eine neue beantragen, erläutert Jürgen Göckemeyer von der Gemeindeverwaltung.

Gibt es neue Wahlbenachrichtigungskarten für die Stichwahl?

Gibt es mehr Wahlberechtigte als vor zwei Wochen?

Nein. Wer seit dem 13. September 16 Jahre alt geworden ist oder seinen Hauptwohnsitz nach Legden verlegt hat, ist nicht zur Stichwahl berechtigt.

Ist die Briefwahl so beliebt wie für den ersten Wahltag?

Noch beliebter, kann Jürgen Göckemeyer mitteilen. Stand Dienstagvormittag gab es 1783 Anträge auf Briefwahl – und damit schon 80 mehr als zum 13. September. Alle, die am ersten Wahltag per Briefwahl gewählt hatten, haben am Wochenende von der Gemeinde ihre Unterlagen schon zugeschickt bekommen. „Der Rücklauf ist schon gut“, so der Wahlleiter der Gemeinde. Beantragen können Legdener die Briefwahl noch im Bürgerservice bis Freitag, 18 Uhr. Aber dann nur noch persönlich.

Samstag muss der Brief da sein – „Drei Tage vorher“, sagt Jürgen Göckemeyer. Wer es bis Mittwoch nicht geschafft hat, sollte die Briefkästen am Bürgerservice an der Hauptstraße 12 oder am Rathaus an der Amtshausstraße 1 nutzen. Spätestens Sonntag, 16 Uhr, müssen die Unterlagen in den Briefkästen liegen.

Wann sollten die Briefwahlunterlagen spätestens in die Post gegeben werden?

Gibt es dieselben Wahllokale wie am 13. September?

Ja, die zehn Wahllokale sind wie am 13. September eingerichtet. Für die Auszählung der Briefwahlstimmen werden aber diesmal zwei Briefwahlbezirke eingerichtet, die zu den zehn Stimmbezirken dazu kommen.

Werden dieselben Wahlhelfer in den Wahllokalen ihren ehrenamtlichen Dienst tun?

Ja, sagt Jürgen Göckemeyer. Die freiwilligen Wahlhelfer seien gleich für die Stichwahl mit verpflichtet worden für das Ehrenamt. Von 8 bis 18 Uhr sind immer drei Wahlhelfer in den Lokalen vor Ort.

Was sollten Wähler beachten?

Genau wie schon zum 13. September bitten die Wahlhelfer alle Wählerinnen und Wähler, eigene Kugelschreiber mitzubringen. Die Corona-Pandemie macht es notwendig. Wie am ersten Wahltag wird um Handdesinfektion gebeten, auch Abstände müssen eingehalten werden. „Das hat am 13. September alles reibungslos geklappt“, sagt Jürgen Göckemeyer.

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Jürgen Göckemeyer möchte keine genauen Zeitangaben machen. Es werde sehr genau gezählt, überall zweimal, und dann gebe es noch eine Plausibilitätsprüfung mit den ins Rathaus durchgegebenen Ergebnissen. Erst danach wird das Ergebnis für jeden Bezirk in die EDV gegeben. Die Auszählung der beiden Briefwahlbezirke könnte am längsten dauern, schätzt er.

Gibt es ein Wahlstudio?

Nein, aber es wird wieder ein Bildschirm vor dem Rathaus aufgestellt, auf dem sich – mit genügend Abstand – Interessierte über die Ergebnisse informieren können. Wahlbezirk pro Wahlbezirk werden die Ergebnisse auf dem Bildschirm auftauchen, gleichzeitig mit dem Angebot auf der Internetseite der Gemeinde (www.legden.de).

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